MARSCH des LEBENS

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Am 08. Mai 1945 wurde der Zweite Weltkrieg offiziell als beendet erklärt. Unsägliches Leid hat dieses martialische Geschehen, das von Deutschem Boden ausging und das sich über den ganzen europäischen Kontinent und darüber hinaus erstreckte, nach sich gezogen. In den Genen der Nachgeborenen derer, die den Krieg miterlebt haben, hat sich das erlittene Leid als Opfer, aber auch das Leid, das als Täter ausgeübt oder erlitten wurde, tief eingebrannt. Schuld verschwand in vielen Familien aus Scham oft unter einer ‚Decke des Schweigens‘. Oft bis in die heutige Gegenwart. Zu schmerzlich war und ist es, sich den Realitäten zu stellen. Als emotionales Erbe wird diese Schuld in nachfolgende Generationen weiter getragen. Ob man sich dessen bewusst ist oder nicht. Zu dieser nachfolgenden Generation gehöre ich und auch du.

Diese Kette der immerwährenden Schuld- und Schamverstrickung kann unterbrochen werden. Wenn die ‚Decke des Schweigens‘ gelüftet wird. Licht und Luft kommt an die vermoderten Gebeine, natürlich nur im übertragenen Sinne. Wo Aufklärung betrieben und Transparenz hergestellt wird, kann Schuld vergeben werden und Wunden beginnen zu heilen. Dieser Prozess ist schmerzhaft, aber notwendig -auch jetzt noch!! -, damit die Spirale, die abwärts geht, unterbrochen wird. Dieser Prozess der Aufarbeitung und Versöhnung bringt Segen. Für einen persönlich, für das Familiensystem – und auch für Städte, Länder und Nationen.

Aus diesem Grunde stehe ich auf und fahre nach Wolfsburg zum MARSCH DES LEBENS, der am 08.05.2019 in meiner Heimatstadt stattfindet. Und an dem ich – als in 1963 geborene Wolfsburgerin – teilnehmen werde. Diese Stadt – gegründet 1938 von einem gewissen Adolf Hitler als Stadt – des KDF – Wages (Kraft durch Freude – Wagens, der Vorläufer des legendären VW – Käfers) – hat eine beispiellose braune Vergangenheit. Noch heute zeugt der 1998 bei Werksbauarbeiten  gefundene, mit vier Hakenkreuzen versehene  Grundstein des VW – Werks von diesem Erbe. Dieser Grundstein, ausgestellt in der Bunkeretage des Werks, wo die Erinnerungsstätte an die Zwangsarbeit auf dem VW Gelände untergebracht ist, ist für die Historiker ’nur‘ ein wichtiges, historisches Fundstück. Gleichzeitig manifestiert sich jedoch durch diesen mit NS – Symbolen versehenen Stein auf der energetischen, vor allem aber auf der geistlichen Ebene der Fluch, der durch die Naziherrschaft ausgeübt wurde. Nicht umsonst wurden nach Kriegsende die sichtbaren NS – Symbole und Devotionalien an öffentlichen Gebäuden gewissenhaft entfernt. Warum nicht auch hier in Wolfsburg? Ob die Konzernverantwortlichen sich dieser noch immer währenden Wirkung bewusst sind? Symbolen wohnt eine verborgene Macht inne. Und je nachdem, um welche Macht es sich handelt, diese Macht wird ausgestrahlt. In unserem Universum existieren nur zwei Mächte. Gut oder böse. Das mag archaisch, ‚unmodern‘ klingen. Es gibt aber keinen neutralen, dritten Weg ..

Ich persönlich kann mich noch gut an die Baracken erinnern, die im Wolfsburger Stadtbild in den späten 60er Jahren zu sehen waren. In diesen Baracken waren die zahllosen Zwangsarbeiter zu Kriegszeiten untergebracht. In den 60er Jahren dienten sie als Unterkünfte der italienischen Gastarbeiter, die beim Aufbau des Konzerns mithalfen. Die heutige Volkswagen – Arena befindet sich übrigens in unmittelbarer Nähe dieses mittlerweile längst beseitigten, aus Kriegszeiten stammenden Barackenareals.

Positiv ist, dass sich der Volkswagenkonzern als auch die Stadt Wolfsburg in ausgesprochen detaillierter Weise um die Aufarbeitung des NS – Erbes bemüht hat. Durch den MARSCH DES LEBENS, der sich am 08. Mai durch Wolfsburgs Innenstadt zieht und der auf dem Bahnhofsvorplatz in unmittelbarer Nähe des VW – Konzern – Gebäudes und der Autostadt mit einer Bekenntnis- und Versöhnungszeremonie endet, wird ein weiteres, lichthaftes Zeichen für diese Stadt gesetzt werden.

Israel

 

MEiN ERLÖSER LEBT!

jesus
(c) Drazen Vucina

Aus der Dornenkrone wurde ein Herz.

Mit EWiGER LiEBE blickte GOTT dich an, sodass ER nicht länger an sich halten konnte, den Himmel verließ und als Mensch paarunddreißig Jahre auf dieser Erde zubrachte. ER rief das Gnadenjahr des HERRN aus, tat Wunder, heilte Kranke, wurde von den meisten nicht erkannt, dafür aber verspottet und an’s Kreuz geschlagen. Damit begann eine neue Zeitrechnung – SEiN KÖNiGREiCH ist seitdem mitten unter uns. Und jeder kann es sehen, spüren .. mit den Augen (s)eines veränderten Herzens .. Keine Angst, fürchte dich nicht, DEiN GOTT blickt FREUNDLiCH auf dich! ER ist dein BRUDER.

„Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen,  zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.“ Lukas 4:18 – 19

EiN GESEGNETES OSTERFEST.

kreuz

DEiN SCHATZ WARTET AUF DiCH ..

Schatz

Der FrauenKraftKreis am 13.04.2019 liegt in sichtbarer Entfernung. Es sind noch 22 Tage bis dahin .. Wir werden an diesem zweiten Samstag im April (d)einen SCHATZ heben, wenn du bereit bist. Richtig – bald siehst du deinen Schatz!! Es geht an diesem Tag um ein urweibliches Steuerungsinstrument, welches sein Dasein meist verschüttet in unser aller Frauenleben fristet. Solange kümmerlich verschüttet, bis es, bis SiE wieder erweckt wird! Worum geht’s? Soviel sei verraten .. es geht um die WEiBLiCHE iNTUiTiON .. Wie diese starke, feinfühlige, oft gleichsam ‚hellseherisch anmutende‘ Kraft, die die Männer meistens nicht verstehen und  um die uns die Männer beneiden, uns auf unserem ureigenen Weg durch den Urwald des Lebens führen kann. Darum soll es gehen an dem Samstag. Dieses Thema greife ich auch in meinem heutigen Blogartikel auf. Los geht’s ..

Das GLÜCK liegt meistens auf der Straße. Im täglichen Leben. Wenn wir es uns zu eigen machen, das ‚LEBEN ZU LESEN‘. Verstehst, was ich meine? Wie gelingt es uns, das ‚Leben zu lesen‘? Und was ist unser ‚Schatz‘?

Als ich unlängst wieder eine etwas länger dauernde Zugfahrt in Deutschlands schönen Süden antrat, machte ich eine Bemerkung. Zugfahren entspannt mich und ich bekomme stets die besten Ideen, wenn ich dort für ein paar Stunden so ‚herumsitze‘, aus dem Fenster schaue und die wechselnden Landschaften an mir vorbeisausen lasse, ein kleines Nickerchen einlege, mir eine Erfrischung im BordBistro genehmige, ein nettes Schwätzchen halte mit (m)einem Mitreisenden .. Es passiert also vergleichsweise unheimlich viel, beim ’so Herumsitzen‘. Psychologische Studien kann ich auch anstellen, indem ich Leute beobachte und deren Reaktionen (meiner eigenen inklusive ..), wenn es der Beförderungs – Auftragnehmer,  die Bahn also, wiederholt nicht schafft, zeitpunktgenau das angepeilte Ziel zu erreichen. Nun ja, wir haben uns dran gewöhnt. Im richtigen Leben müssen wir ja auch damit rechnen, dass das Eine oder Andere dazwischenkommt, oder?

Bei der letzten Zugfahrt kam mir das Bild, dass man das Leben auf zwei Arten leben kann. Zum Einen bin ich GESTALTERiN, Akteurin meines eigenen Lebens. Oder ich setze mich in ‚den Zug des Lebens‘ und LASSE MiCH ZUM ZiEL bringen.

Ich muss gestehen, dass ich viele, viele Jahre meines Lebens damit zugebracht habe, eine MACHERiN zu sein nach dem ersten Model. Was hat es mir eingebracht? Eine Menge Arbeit, eine Menge gute, erfolgreich abgeschlosse Projekte, ja, kann ich sagen. ABER, auch eine Menge Streß, das Gefühl, diese oder jene Hochzeit möglicherweise übersehen zu haben,  auf der ich hätte auch noch tanzen können. Ich hatte sogar zu dem Thema – unbewusst – ein Bild gemalt: Ein Bild mit einem ‚geraden‘ Regenbogen. Regenbögen sind immer!! gebogen, wie der Name ja schon sagt! Bei uns installierte sich der geflügelte Ausspruch ‚Na, hast wieder versucht, den Regenbogen zu biegen‘, wenn ich eine Sache herbeizwingen wollte. Menschen mit Gestaltungsdrang sind sehr schaffenstüchtig und kreativ, aber oft auch sehr Burn – Out – anfällig. So war ich auch nicht gefeit davor. Vor Jahren.

Dann begann ein Umlernprozess. Ich fand den Gedanken viel faszinierender, mich vom Leben, das ja sowieso geschieht, überraschen und ‚bedienen, versorgen‘ zu lassen. Das klingt zunächst ziemlich passiv. Ist es aber gar nicht! Ich versuche es, zu erklären ..

Ein Kalenderspruch fasst das Prinzip sehr gut zusammen: GOTT REiCHT MiR DiE SiTUATiON HiN, AUF DiE iCH ZU ANTWORTEN HABE. – Martin Buber -. Indem ich die Gestaltungshoheit meines Lebens nicht selbst in der Hand halte oder an das ‚Universum‘ delegiere, sondern an eine höhere, mir wohl gesonnene, persönlich erfahrbare Instanz  – an Gottes Sohn höchstpersönlich zum Beispiel – abgeben darf, kann ich mich zunehmend entspannt zurücklehnen. Meine Eigenverantwortung dem Leben gegenüber habe ich damit nicht aus der Hand gegeben, einen lauen Lenz kann ich mir also nicht machen! Meine Verantwortung und mein Gestaltungsspielraum erwächst aus der Wahl, wie meine ANTWORT auf die Lebensangebote ausfällt. Auf welchem Fundament ich stehe und wen ich als spirituelle Kraft im Rücken habe. Meine iNTUiTiON ermöglicht es mir,  ob ich KAiROS bemerke und ihn schnell beim Schopfe packe, wenn er vorbeiläuft. Und was sich daraus wiederum ergibt .. Eine ganz andere Handlungs- und Ereignisspirale entwickelt sich .. In der Bibel wird von ‚vorbereiteten Werken‘ gesprochen, in die ich hineintreten darf. Und die ich auch ausfüllen kann, weil sie ja von Gott vorbereitet wurden – für mich höchstpersönlich!

Das Leben wird dadurch ungleich ‚bequemer‘. Aber manchmal auch aufregender, wenn das Leben Dinge vorbei schickt, auf die ich nie selbst gekommen wäre mit meiner Planerei. Ich weiß, die Art zu leben, kollidiert ein ums andere Mal mit dem Leben vieler Gestalter und Planer, die gern Termine 5 Wochen im Voraus vereinbaren. Mach ich zwar auch. Aber seltener, bzw. ich nehme mir die Freiheit, Termine umzuswitchen, wenn das Leben grad andere Ideen auf Lager hat und frei lässt. Das Leben ist nicht linear, sondern folgt eher der Chaostheorie ..

Was hilft mir dabei, die vielen Möglichkeiten auszusortieren? Meine iNTUiTiON, die Hand in Hand mit meinem Verstand (also KOPF) zusammenarbeitet. Meistens laufen wir ja doch kopfgesteuert durch den Alltag, oder? Darum soll es u.a. also in unserem FrauenKraftKreis am 13.04.2019 gehen.

Wir beschäftigen uns spielerisch mit Gestaltungselementen zu Fragen, wie: Welchen Stimmen vertraue ich in dieser lauten, unruhigen, von Angeboten überquellenden Welt? Wie bekomme ich (wieder) Zugang zu meiner iNTUiTiON? Wie ‚höre‘ ich, spüre ich in mich selbst hinein? Und – kann es sein, dass dies die Vorraussetzung ist, um Gottes Stimme wahrnehmen zu lernen?


♥ ♥ ♥ Also, wenn du noch nicht angemeldet sein solltest beim FrauenKraftKreis am 13.04.2019 von 10:00 – 15:00 Uhr, dann sichere dir einen von 5 restlichen Plätzen. Schreib eine Mail mit deinem Namen und deiner Postanschrift an frauenkraftkreis@gmx.de . Ungefähr eine Woche vor dem Seminar bekommst Du Post von uns mit den ersten Informationen.

Sei offen. Sei gespannt. Sei mutig .. ♥ ♥ ♥

 

 

 

 

7 WOCHEN OHNE .. UNGLAUBEN

GNADE
AUFGENOMMEN IM EHEMALIGEN ZISTERZIENSERKLOSTER MARIENFELD

Wir befinden uns in der dritten Fastenwoche vor Ostern und ich möchte dich mitnehmen in mein Fastenerleben. Ich verzichte nicht auf Essen oder Trinken – also physische Substanzen, ich habe mich entschieden, auf etwas verzichten zu wollen, was als geistige, unsichtbare Substanz schwieriger zu fassen, zu detektieren und auch schwierig zu steuern ist. Möchtest du wissen, was es ist? Also, dann „Leinen los“ ..

Durch ein Ereignis in den letzten Tagen habe ich mich damit beschäftigt, was es eigentlich heißt, zu glauben. GLAUBEN HEiSST NEHMEN. Glauben heißt, die Verheissungen, die Gott mir zuspricht, wahr – zu – nehmen und im wahrsten Sinne für – wahr – zu – halten. Also, erst NEHMEN und dann festHALTEN. GLAUBEN im biblischen Sinne heißt nicht, die Wahrscheinlichkeit abzuschätzen und daraufhin die Möglichkeit des Eintreffens eines Ereignisses zu beurteilen. Also, nach dem Motto: “ Wir wollen am Wochenende grillen – glaubst Du, dass wir gutes Wetter haben werden?“.

Nein, glauben im biblischen Sinne heißt: „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ Hebräer 11:1. Klingt etwas kompliziert?

Woraus wird der GLAUBEN gespeist? Woran darf ich glauben? Was macht meinen Glauben aus? Wenn die Substanz meines Glaubens genauso groß ist, wie ich selber, wenn die Substanz meines Glaubens Ergebnis meines eigenen Denkens ist, dann hat mein Glauben wenig Relevanz in meinem Leben und dieser Glaube wird von den täglichen Ereignissen und Katastrophen unterminiert, die zarte Saat wird ausgerissen, vertrocknet, wird von den Raben gefressen ..

Wenn mein GLAUBE von der GNADE dessen gespeist wird, der für mich sein Leben gegeben hat, als ich noch getrennt von Gott war – JESUS CHRiSTUS – dann sieht die ganze Geschichte sofort ungleich anders aus! Es ist nicht viel, aber doch betrete ich mit dieser veränderten Herzenshaltung ein anderes Universum! Die GNADE verwandelt ALLES. Die GNADE ist ein Ozean der LiEBE. Wenn ich aus der GNADE schöpfe, die es umsonst gibt, dann habe ich immer genug! Egal, ob ich viel oder wenig habe – ich habe immer genug und ich muss nicht mehr weiter ewiglich produzieren, suchen, mich abrackern, mich ständig selbst bemühen und optimieren. Ich kann aufhören, zu kämpfen, ich kann aufhören, mich zu verteidigen, ich kann aufhören, ewig am eigenen Stein zu meisseln. Ich strecke meine Waffen der Selbsterhaltung nieder – und darf endlich iCH SELBST sein. Ich bin angekommen. Bei mir selbst – und bei meinem Schöpfer.

Wenn ich dieser GNADE Raum gebe in meinem Herzen, verändert sich mein Herz, mein Denken – und es verändert auch meine Umwelt. Es ist nur eine minimale Justage, aber ich trete aus der Dunkelheit in’s Reich des Lichts. Ich entwickle ein feines Gespür für Wahrheit, für Echtheit und ich möchte zukünftig nie mehr, unter keinen Umständen „unter falscher Flagge“ segeln!!!

Stellen wir uns zwei Schiffe vor. Eins ähnelt dem Luxusliner, wie er vlt in der Serie „Das Traumschiff“ dargestellt wird. Feine Materialien, angenehme Gesellschaft, Tische, die von Spezereien aller Länder überquellen. Die Passagiere sind gewandet in dem teuersten Zwirn, zeigen einander ihre Schokoladenseiten – und sehen doch blutleer und mager aus. Im Bug des Schiffes ist ein riesiger Tank versteckt. In schöner Regelmäßigkeit verschwindet jeder Passagier klammheimlich und kippt einen Becher voll Öl in den Tank, den er zuvor einem Mitpassagier abgezapft hat.  Dieses Öl ist das ‚Sehnsuchtsöl‘ eines jeden und es treibt den Dampfer an. Jeder Passagier wird verzehrt von der Sehnsucht nach Erfüllung, sie sind ausgemergelt von dieser harten Arbeit nach der Leistungsmaxime. Dieser Dampfer heißt „Titanic“ und wird untergehen. Weil – das Öl wird nie reichen.

Ganz anders ein anderes Schiff. Es kann ebenso stattlich ausschauen. Es kann sich aber auch nur um einen kleinen, unscheinbaren Kutter handeln. Die Passagiere an Deck sind wohlgenährt. Nicht zu dick und nicht zu dünn. Sie segeln so auf dem Ozean dahin, der Wind bläst mal stark, mal herrscht Flaute. Aber das Schiff mit den Passagieren wird sicher im Zielhafen ankommen. Dieses Schiff segelt auf einem Ozean der GNADE und immer, wenn es die Passagiere brauchen, hängen sie einen Becher über die Reling, schöpfen aus der unendlichen GNADE und lassen sich damit volllaufen. Diese GNADE ist vitaminreich, hochkalorisch, ohne dick zu machen, sie enthält alle essentiellen Nährstoffe, die die Passagiere brauchen – und sie ist völlig kostenlos und als Ressource endlos vorhanden!

Hört sich das nicht verführerisch an? Zu schön, um wahr zu sein? Auf welchem LebensSchiff möchtest du gern Passagier sein? Du hast die Wahl ..

GLAUBEN HEiSST NEHMEN!!

GREiFF ZU!!

Und hier kommt die ‚Gute Nachricht‘, die WAHR ist und der wir vertrauen dürfen. „Nachdem wir durch den Glauben von unserer Schuld freigesprochen sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Er hat uns die Tür zu diesem neuen Leben geöffnet. Im Vertrauen haben wir dieses Geschenk angenommen, auf das wir uns jetzt gründen. Und mehr noch: Wir werden einmal an Gottes Herrlichkeit teilhaben. Diese Hoffnung erfüllt uns mit Freude und Stolz. .. Diese Liebe zeigt sich darin, dass Christus zur rechten Zeit für uns gottlose Menschen gestorben ist. Als wir noch hilflos der Trennung von Gott ausgeliefert waren, hat er sein Leben für uns gegeben. Kaum jemand würde für einen anderen Menschen sterben, selbst wenn dieser schuldlos wäre. Es mag ja vorkommen, dass einer sein Leben für einen ganz besonders gütigen Menschen opfert. Gott aber beweist uns seine große Liebe gerade dadurch, dass Christus für uns starb, als wir noch getrennt von Gott waren.

Schon jetzt sind wir von Gott angenommen, weil Jesus Christus sein Blut für uns vergossen hat. .. Als wir Gott noch feindlich gegenüberstanden, hat er uns durch den Tod seines Sohnes mit sich selbst versöhnt. Wie viel mehr werden wir, da wir jetzt Frieden mit Gott haben, am Tag des Gerichts bewahrt bleiben, nachdem ja Christus auferstanden ist und lebt. Doch das ist nicht der einzige Grund unserer Freude: Wir loben Gott und danken ihm durch unseren Herrn Jesus Christus, der uns schon jetzt mit Gott versöhnt hat.“

Die Bibel, Neues Testament, Römer 5, 1 – 11

GNADE #1

WESENTLiCH WERDEN

Am heutigen Valentinstag feiern und versichern sich Millionen von sich liebenden Paaren ihre LiEBE. Auch wenn es sich doch eher um einen geschaffenen ‚Marketingtag‘ handelt – wie schön und wie dankbar können wir sein, wenn wir zu zweit durchs Leben gehen dürfen und jemanden haben, mit dem wir alles teilen können. Das Gute sowie auch das Schlechte.

Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, den Valentinstag mit einem Mann zu verbringen, der vor mehr als 2000 Jahren gelebt hat – und der immer noch ANWESEND ist? Der der Mann deines Lebens sein könnte, einer der dich in und auswendig kennt und alles von dir weiß? Ein Mann, der bei jeder Tat und Untat, die du in deinem Leben veranstaltet und erlebt hast, anwesend war, der gesehen hat, wie traurig und verzweifelt du gewesen bist, der aber auch deine herzerfrischendsten Momente mitgekriegt hat, ja vielleicht sogar verursacht hat. Kannst du dir das vorstellen? Ein Mann, der ALLES VON DiR WEiSS – und dich (trotzdem) grenzenlos liebt. Kannst du das spüren? Ist DAS vielleicht deine größte Sehnsucht, so einen Mann zu treffen?

Charlotte #2
(c) Gütersloher Verlagshaus 2018

GOTT BESUCHT UNS HÄUFiG – ABER MEiSTENS SiND WiR NiCHT ZU HAUSE.

Durch eine liebe Nachbarin, eine reizende, alte Dame bin ich auf dieses Buch gestossen. Eine Rezension war kürzlich in der altehrwürdigen FAZ abgedruckt. Beeindruckt durch diesen Artikel bestellte ich mir das Buch. Charlotte Røhrt, eine dänische Erfolgsjournalistin, von Berufs wegen eher rational und im Alltag so gar nicht christlich unterwegs, ‚trifft‘ völlig unvorbereitet in einer andalusischen Kapelle auf den Mann ihres Lebens – JESUS. Und sie beschließt, ein Buch über diese Begegnung zu schreiben. Es handelt sich hierbei um keinen Schmonzettenroman, kein rührseliges Stück a là Rosamunde Pilcher. Es ist ein Tatsachenbericht. So abenteuerlich es sich auch anhören mag. Charlotte Røhrt erlebt etwas Außergewöhnliches, Unerklärbares, Großartiges und macht sich auf die Suche nach Antworten – die es bei diesen Phänomenen schwerlich geben kann.

Es ist schon manchmal komisch, dass man Dinge, die man selbst so oder ähnlich erlebt hat, unter Umständen erst so richtig glauben kann, wenn andere darüber schreiben. Als ich das Buch verschlang – und oft musste ich es gleichzeitig aus den Händen legen – war mir, als erzählte Charlotte Røhrt meine eigene Geschichte. Mystische Gotteserfahrungen wie Hildegard von Bingen, wie Paulus von Tharsus, wie Theresa von Avila sie machen durften, gehören nicht ausschließlich in vergangene Jahrhunderte. Nein. Jetzt und heute ist die LiEBE GOTTES persönlich erfahrbar für jeden von uns und immer ein Geschenk, das das Leben der Personen komplett auf den Kopf stellt. Das HERZ beginnt zu beben .. Dieser Gott ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Und ER ist sehnsüchtig und brennend interessiert an uns ..

WAS iST DiE MESSAGE DES BUCHES? Es geht um die LiEBE, selbstverständlich. Die dänische Autorin stellt fest, dass in unserer Zeit der intellektuelle Weg, sich naturwissenschaftlich zu beweisendes und logisch aufgebautes Wissen anzueignen, als das Non – Plus – Ultra gilt. Das ist die in der westlichen Welt vorherrschende Methode. Die zweite Möglichkeit, sich Wissen anzueignen, entsteht durch die LiEBE und EiNHEiT MiT GOTT. Beides ergänzt sich. Welche Methode entwicklungsbedürftig ist, ist selbsterklärend. Herzensbildung und eine sinnliche, körperlich erfahrbare Spiritualität ist im wahrsten Sinne des Wortes not – wendig.

Das Buch hat mich tief berührt, verändert und ich kann es allen sehnsüchtig Suchenden, aber auch allen eher nüchtern denkenden Rationalisten sehr an’s Herz legen. Es ist geschrieben von einer Mystikerin der Gegenwart, obwohl sich die Autorin selbst nicht so bezeichnet. Wenn du deine Nase in das Buch stecken solltest – dann eine gute Reise nach iNNEN. Du wirst nach der Lektüre nicht mehr die selbe sein .. Versprochen.

iCH WAGTE ALLES iN EINEM ABENTEUER DER LiEBE. Johannes vom Kreuz

Charlotte #1
(c) Gütersloher Verlagshaus 2018

GESCHENK für DiCH

kapelle

Ich mach mal kurz ne PAUSE in meiner Weihnachtspause. Denn mir ist was eingefallen. Etwas wichtiges, was ich Dich fragen muss! Gehst Du auch zu dem besonderen GEBURTSTAG, der heute in der ganzen, christlichen Welt gefeiert wird? Oder gibst Du vielleicht selbst ne große Geburtstagsparty? Heute, am 24. DEZEMBER? Und – kennst Du denjenigen, dessen Geburtstag heute rund um den ganzen Globus so festlich gefeiert wird?

GOTT machte vor gut 2000 Jahren auch mal kurz ne Pause zwischen zwei Ewigkeiten, als ER den Himmel mit der Erde verband und SEiNEN SOHN JESUS als Mensch auf diese Erde schickte.

Diesen Geburtstag feiern die Christen auf dieser Welt heute – Das ist kein Märchen, nein! Das ist echt geschehen! Kaum vorstellbar, dass GOTT sich sowas ausgedacht hat. GOTT wird MENSCH. Und warum? Na, aus LiEBE zu seinen Menschen. Aus LiEBE. Damit wir ne Vorstellung davon bekommen, WiE Gott eigentlich so ist. GOTT wurde MENSCH, ein Mensch aus Feisch und Blut, so wie Du und ich. So richtig zum Kapieren ist das nicht. Aber manches muss man auch gar nicht mit dem Verstand kapieren, es reicht, wenn wir es FÜHLEN. So war das auch damals mit JESUS, dem Sohn GOTTES. Wir erwischen GOTT auf frischer Tat, wenn wir ein Baby anschauen (das hat Martin Luther gesagt, glaub ich). Und wenn Du ein neugeborenes Baby anschaust, es berührst, es riechst – dann geht Dir doch im allgemeinen auch das HERZ auf, oder? Genau so ist GOTT ..

Also, wenn Du heute Gäste erwartest im Laufe des Tages und den Tisch für Deine Lieben deckst und schmückst, dann denke doch einfach daran, dass heute – an Weihnachten – weltweit das Kommen des einzigartigen Gottessohnes JESUS gefeiert wird. Achte mal, ob dir vielleicht ein Engel begegnet jenseits des lauten Trubels und Geglitzers, der dir ein stilles, leises Geschenk überreicht. JESUS ist das Geschenk, dass GOTT uns gemacht hat. GOTT zum Anfassen. Für DiCH und MiCH höchstpersönlich.

Ich grüße Dich herzlich, weihnachtlich mit dem schönen irischen Segenswunsch ..

Mögest du dir Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben.

♥ ♥ ♥ FRÖHLiCHE WEiHNACHTEN ♥ ♥ ♥

jesus

 

BERLiN, BERLiN ..

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(c) Birgit Annette Scholz 2018

.. wir fahren nach BERLiN!! Am vergangenen Wochenende durfte ich etwas Besonderes erleben – ich war als Haus- und Hof Fotografin des MGV Concordia St. Annen zusammen mit 36 Männern auf Tour unterwegs in unserer Hauptstadt BERLiN. Der Männergesangverein feierte in diesem Jahr sein 120 – jähriges Jubiläum (zu dem wir die Mannschaft übrigens mit neuen, hellblauen Oberhemden von SEiDENSTiCKER ausgestattet hatten). Im Mai veranstaltete der Verein aus diesem Anlass ein ausgesprochen gut besuchtes Kreissängerfest, auf dem befreundete Chöre aus Nah und Fern mit Gesangsdarbietungen gratulierten und ihr stimmliches Können darboten. Ein Ereignis!!

Zum Abschluss des ‚Jubeljahres‘ organisierte der Vorstand des Vereins unter der Leitung von Eberhard Richter eine BERLiN – ViSiTATiON vom Feinsten. Und ich durfte sozusagen als ‚Henne im Korb‘ dabei sein und das Geschehen 24/7 in Bild und Ton festhalten.

Das absolute Highlight der Tour erlebten wir  im Reichstag. Nachdem wir auf dem rund gewundenen Steg der Doppelhelix die Plattform in der gläsernen Kuppel erklommen hatten und die Aussicht über die Hauptstadt bei strahlendem Licht geniessen konnten, folgte der eigentliche Auftritt. Singen über den Wolken .. von BERLiN. Nach einigem Bibbern und Beten – der Sicherheitsdienst war nicht so begeistert von unserer Idee – stimmten die Chor – Männer zwei Lieder an. Die Zuschauer sammelten sich – und vergaßen das Atmen. Es war eine einzigartige Performance. Die Töne donnerten gleichsam kraftvoll aus den Kehlen der Männer, sammelten sich in der Kuppel, wurden vielfach reflektiert von den Glaswänden, entschwanden als Botschafter in den Himmel über BERLiN – und landeten durch den riesigen, verspiegelten Trichter, der als Belüftungsanlage des Reichstages dient, direkt im Plenarsaal, wie wir später von Besuchern, die sich zu dem Zeitpunkt dort aufhielten, begeistert zu hören bekamen. Das war ein magischer Moment, der nicht nur mir die Tränen in die Augen trieb.

Ein schöner Tag! Die Welt steht still, ein schöner Tag!
Komm, Welt, laß dich umarmen, welch ein Tag!
(Laß dich umarmen, welch ein Tag!)
Denn du bist da, und jeder Traum zum Greifen nah.
Das Glück hat einen Namen, welch ein Tag!

Was soll ich sagen, es war .. SUPER!!! Manche Frauen machen eine Haarkur, manche Männer eine Hopfen- oder Wacholderkur 😉 .. und ich habe eine ‚Männerkur‘ gemacht – und es in vollen Zügen genossen. Das Programm war dicht getaktet und eine Herausforderung! Neben obligatorischer Spreefahrt durch das Regierungsviertel, Besuch des Reichstags und des Olympiastadions, Stadtrundfahrt und etlicher Zwischenstopps an einer der 10.000 Currywurstbuden Berlins, stand natürlich das SiNGEN ganz oben auf der Agenda. Gesungen wurde, wo es die Akustik hergab: Einen wunderbar fetzigen Abend mit Tanzeinlage des Dirigenten Jörg Niederbudde + Bekanntschaft hatten wir in Berlin’s Brauhaus Lemke am Hackeschen Markt. Das Münchner Hofbräuhaus war da leider nicht so spontan und verpasste demnach unvergleichliche Momente der Lebensfreude .. Egal, da kann man nüscht machen .. Passanten im U – Bahnschacht Alexanderplatz gehörten zu unserem begeisterten Publikum, wie auch die Besucher unserer Stamm – Currywurst – Bude ‚Baude‘ am Gesundbrunnen. Es war die Wucht in Tüten!! Diesen Berlin – Trip werden wir alle nicht vergessen!!

Hier könnt ihr noch mehr erfahren ..

BiLDERGALERiE MGV Concordia St. Annen

OSNABRÜCKER ZEiTUNG

FACEBOOK MGV Concordia St. Annen

Wer hier in der Nähe wohnt (Raum Bielefeld/Herford/Melle) und den Männer Gesangverein MGV Concordia St. Annen live erleben möchte, kann das am 2. Advent, am 09. Dezember 2018 ab 17:00 Uhr in der Dorfkirche in St. Annen – Schiplage. Herzliche Einladung. Aber bitte frühzeitig da sein – die Sitzplätze sind begehrt! Nach diesem Berliner Auftritt allemal ..

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(c) Birgit Annette Scholz 2018
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(c) Birgit Annette Scholz 2018
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(c) Birgit Annette Scholz 2018
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(c) Birgit Annette Scholz 2018

Der TANZ des Lebens

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(c) Birgit Annette Scholz 2018

Die besten Ideen entstehen bekanntlich am Küchentisch (und/oder haben auf einer Serviette Platz). Bei einem leckeren Gemüsegericht bei uns zu Haus erzählte mir Johannes Möller (Bild unten, der Mann mit der Trompete), dass er ab und zu an ungewöhnlichen Orten mit seinen Musikinstrumenten ‚töne‘. Es geht ihm nicht darum, bekannte Melodien zu spielen, sondern vielmehr darum, das Instrument als Ausdrucksmittel von Gefühlen, Stimmungslagen einzusetzen und damit einen transzendenten Klangkörper aus Tönen entstehen zu lassen, der durch seine Schwingung wiederum mit dem musizierenden Menschen resoniert. Ein faszinierendes Wechselspiel, das durch mit – tönende andere Menschen, die er immer wieder dazu einlädt,  potenziert wird. Als ich hörte, was er da veranstaltete, war ich sofort Feuer und Flamme ..

Vor ein paar Tagen hatte ich nun die Gelegenheit, mit Johannes und dem TonKünstler Helmut Krah eine private Klang//Tanz//Performance aufzuführen. Ort des Geschehens war das bekannte Museum MARTa in Herford. Zuschauer gab es keine. Wir waren allein mit uns, mit den Tönen, mit den Bewegungen, mit der Kunst .. es war atemberaubend!

Ich hatte meine Trommel dabei, meine Flaggen – und meine Stimme. Ach ja, und meine Kamera. Aber ich habe kein einziges Foto geschossen (bis auf ein paar wenige mit dem iPhone ..), denn ich war zu fasziniert vom Mittun, als dass ich Zeit mit dem Beobachten verschwenden wollte. Wir legten los mit der Improvisation und es entstand etwas einmaliges, einzigartiges, nicht wiederholbares – geboren aus dem Moment des Jetzt, hervorgerufen von drei Individuen, die aufeinandertrafen und sich in der jedem eigenen Individualität auf Augenhöhe begegneten. Jeder einzelne ‚verschmolz‘ mit seinem Instrument, führte, reagierte, be – antwortete die Töne des anderen, übersetzte die Töne in Bewegungen und ein erlebbares Kunstwerk entstand, das nicht konservierbar war, aber gerade dadurch seinen Zauber und Reiz erhielt.

Unsere gemeinsame Performance war einzigartig, die Energie floss. Obwohl wir das erste Mal in dieser Art aufeinander trafen, befanden wir uns größtenteils im Flow. Ich  bemerkte lediglich, dass ich an meiner Kondition arbeiten könnte. Energetisch jedoch war ich ‚high‘ nach den drei Stunden Körperarbeit. Uns dreien ging es sehr gut!

Was war geschehen? Jeder trug mit ’seiner‘ Persönlichkeit, seiner Originalität etwas zum Gelingen des Ganzen bei. Niemand heischte um Anerkennung, tat etwas, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Das war entspannend und bereichernd. Jeder zeigte sich, wie er war, konnte ausprobieren, legte los, ohne ‚Deckung‘ .. Zeigte sich in seiner ganzen Pracht und Macht.

Das folgende Gedicht, das ich vor etlichen Jahren entdeckte, fiel mir dazu ein ..

UNSERE GRÖSSTE ANGST
Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.
Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.
Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll?
Aber wer bist du, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.
Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen,
hat nichts Erleuchtetes.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem Einzelnen.
Und wenn wir unser Licht scheinen lassen,
geben wir damit unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.   

– Marianne Williamson –

FAZIT des TAGES: Sei ein Original! ( .. mit grauen oder weißen Haaren!!) Originale fragen nicht, ob sie ein Original sein dürfen – sie sind es einfach! Und das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern mit Würde, Freude am Da – Sein und am So – Sein .. Tanz DEiNEN Tanz im Leben und bereichere damit die gesamte Performance. Du darfst es, Du musst niemanden um Erlaubnis fragen – nein, Du sollst es sogar!

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(c) Birgit Annette Scholz _ Johannes Möller + Helmut Krah

 

GOOD DAYS AHEAD

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Was einem so manchmal im Leben entgegen kommt .. Gestern Nachmittag verließ ich in hoffnungsfroher, inspirierter Stimmung die Praxis meiner Heilpraktikerin, mit der ich eine aktuelle Problematik durchgesprochen hatte. Noch ein bisschen ratlos und in Gedanken versunken, wie ich nun die Theorie in die Praxis umsetzen sollte/könnte/dürfte, lief mir ein offensichtlich Obdachloser über den Weg, der gerade gutgelaunt Gedöns, welches er hoffte zu Geld machen zu können aus einer Hecke eines Vorgartens einsammelte. Mir fiel sein knallgelbes Shirt auf mit dieser mutmachenden Botschaft. GOOD DAYS AHEAD – was soviel heißt wie GUTE TAGE IM ANMARSCH.

Na, das war doch eine gute Verheißung, die ich grad gut gebrauchen konnte!! Ich sprach ihn an und für ein paar Euros durfte ich sein Shirt fotografieren. Er verriet mir dass er ‚Michael‘ heißt. Erzengel Michael, der mit dem Drachen gekämpft und ihn besiegt hatte, fiel mit dazu ein. Dieser ‚Michael der Straße‘ kämpft täglich (auf einer anderen Ebene als ich) um sein Überleben. Er wusst erstaunlich viel über das spanische Königshaus zu berichten, als wir gemeinsam die Konterfeis auf den Euromünzen versuchten zuzuordnen (es handelte sich um König Phillipe und Exkönig Carlos) und danach wies Michael sich als ausgewiesener Kenner der Formel 1 –  Szene um seinen Namensvetter ‚Michael Schumacher‘ aus, dessen Karriere er fast auswendig aufsagen konnte. Respekt!

GOOD DAYS AHEADes schlummern mehr Möglichkeiten und Begegnungen in jedem neuen Tag, als wir vermuten. Augen auf und Herz voran! Neuer Tag, ich komme!!

KLARHEiT

Klarheit
(c) pixabay

In meiner Stuttgarter Zeit war ich befreundet mit einer Architektin. Als ich sie einmal in ihrer Wohnung besuchte, die nach allen Regeln der Feng Shui Einrichtungskunst gestaltet war, fiel mir ein Wandtatoo auf, welches sie gut sichtbar im Flur an einer prominenten Wand platziert hatte. Das Wort, welches seine Aussage in die sichtbare und in die unsichtbare Welt sendete, war: KLARHEiT. Ich nahm die Botschaft auf und trug sie in meinem Herzen.

Vor ein paar Tagen blätterte ich in meiner Bibel und fand dort einen handschriftlichen Eintrag, er datierte aus dem Herbst 2017. Dort las ich:

KLARHEiT .. Befreie Deine Wahrnehmung von jeglicher Verwirrung. Konzentriere dich auf eine entschlossene und direkte Ausdrucksweise. Sieh die Welt, wie sie ist, ohne deine Projektionen, Vorurteile und Vermutungen.

Ich weiß nicht mehr, wo ich diese Zeilen fand, vermutlich in einem schlauen Buch. Aber die Definition dieses Begriffs und diese Aufforderung hat mich beeindruckt, sonst hätte ich sie nicht in meinem Buch der Bücher verewigt.

Aller guten Dinge sind Drei – so erreichte mich ebenfalls fast zeitgleich zu meinem eigenen o.g. Bibelfund ein Artikel einer Bloggerkollegin Elvira Löber. Der Text war überschrieben mit .. na, wie könnte es anders sein .. 8 Wege zu mehr Klarheit im Leben. Bingo.

Offensichtlich befinde ich mich auf einem Weg der KLARHEiT. Ich möchte mit Euch ein paar Gedanken zum Thema KLARHEiT teilen. Als Anregung zum Nachsinnen vielleicht oder nur einfach zum Lesen im Augenblick.

SO ISSES. Wir leben in einer postheroischen Welt, die durch die voranschreitende Digitalisierung einerseits immer kleinteiliger, andererseits immer großdimensionierter wird. Zudem leben wir oft selbst durch erlittene Traumata, die uns bewusst sind oder oft eben auch nicht, ein fragmentiertes Leben, düsen aber gleichzeitig im Aussen von Ort zu Ort. Wir suchen die Freude, die Erfüllung und halten Ausschau nach unserer Reflexion, anstatt in uns selbst hineinzuschauen. Folgender Satz beschreibt die ‚maximale Verwirrung‘ sehr gut: „Wenn ich wollen dürfte, wie ich wollen wollte, dann könnte ich wollen, was ich will.“ Oder ist das nicht schon sehr kar?

WAS KÖNNTE HELFEN? Ich meine jetzt nicht die oft praktizierte, egozentrische Nabelschau. Nein. Ich meine das eigene Leben leben aus dem tiefen Bewusstsein meines Selbst sowohl eingebettet in die vertikale Verbindung mit dem Göttlichen, als auch eingebettet in die horizontale Verbindung mit meinen Menschen um mich herum.

Daraus ergibt sich: Das EiGENE leben. Mutig und klar. Schlicht, einfach, manchmal auch heldenhaft. In großer Treue zu mir selbst. Das scheint eine schwierige (Lebens-) Aufgabe zu sein, ist aber einfacher, als vermutet.

KLARHEiT .. Befreie Deine Wahrnehmung von jeglicher Verwirrung. Konzentriere dich auf eine entschlossene und direkte Ausdrucksweise. Sieh die Welt, wie sie ist, ohne deine Projektionen, Vorurteile und Vermutungen.

Für mich klingt das sehr wohltuend. Da tut sich ein Weg auf. Wenn ich mich entscheide, dies und das zu lassen, und meinem EiGENEN zu folgen. Meinem ureigenen Auftrag. Nicht mehr und nicht weiniger. Das ausgewogene Zusammenspiel von Kopf, Herz und Bauch geben mir die Koordinaten, gelenkt werde ich aus der göttlichen Sphäre. Das schließt ein, mich im Spiegel zu betrachten und auch meine Schattenseiten zuzulassen. Denn ich bin Mensch und lebe in dieser Welt getrennt vom Ursprung. Die Welt ist, wie sie ist. Und ich kann sie auch so sein lassen. Aber ich kann als klare und erlöste Frau in dieser Welt sein und wirken und so ‚meine Welt‘ um mich herum bereichern. Bis ich wieder am Ende meiner Tage in meiner göttichen Heimat angekommen sein werde.

WAS UNTERSTÜTZT? Elvira Löber, meine oben erwähnte Bloggerkollegin hat ganz praktisch 8 Schritte zu mehr Klarheit im Leben aufgezeigt. Lest den Artikel, den ich gern weiter empfehle. Meine persönlichen Schritte, um mich zu ‚entwirren‘ und zu erden sind ähnlich. Ich verrate Euch ein paar weitere: Beim Ordnen von Dingen, beim Putzen, beim Buddeln im Garten, beim Fotografieren, beim Gestalten von irgendwas konzentriert sich die Energie und gleichzeitig fällt Ballast ab. Oder ich sitze für einen Moment einfach nur herum, bin mir der göttlichen Präsenz bewusst und betrachte einen Bergkristall, der als Edelstein für KLARHEiT im Geist steht. Probiert es aus, die Wirkung ist ähnlich wie das eingangs beschriebene Wort an der Wand. Und – hier noch ein schönes Lied dazu aus alten Tagen mit einer schönen Visualisierung für klare Träume .. THE LONG ROAD.

Ich wünsche Euch klare Gedanken für die neue Woche, ein klares Handeln und ein klares Statement zu Euch selbst! Wenn Ihr mir Eure Gedanken zum Thema KLARHEiT zurückmelden wollt, freu ich mich sehr ..

bergkristall
(c) pixabay