MARSCH des LEBENS

mdl

Am 08. Mai 1945 wurde der Zweite Weltkrieg offiziell als beendet erklärt. Unsägliches Leid hat dieses martialische Geschehen, das von Deutschem Boden ausging und das sich über den ganzen europäischen Kontinent und darüber hinaus erstreckte, nach sich gezogen. In den Genen der Nachgeborenen derer, die den Krieg miterlebt haben, hat sich das erlittene Leid als Opfer, aber auch das Leid, das als Täter ausgeübt oder erlitten wurde, tief eingebrannt. Schuld verschwand in vielen Familien aus Scham oft unter einer ‚Decke des Schweigens‘. Oft bis in die heutige Gegenwart. Zu schmerzlich war und ist es, sich den Realitäten zu stellen. Als emotionales Erbe wird diese Schuld in nachfolgende Generationen weiter getragen. Ob man sich dessen bewusst ist oder nicht. Zu dieser nachfolgenden Generation gehöre ich und auch du.

Diese Kette der immerwährenden Schuld- und Schamverstrickung kann unterbrochen werden. Wenn die ‚Decke des Schweigens‘ gelüftet wird. Licht und Luft kommt an die vermoderten Gebeine, natürlich nur im übertragenen Sinne. Wo Aufklärung betrieben und Transparenz hergestellt wird, kann Schuld vergeben werden und Wunden beginnen zu heilen. Dieser Prozess ist schmerzhaft, aber notwendig -auch jetzt noch!! -, damit die Spirale, die abwärts geht, unterbrochen wird. Dieser Prozess der Aufarbeitung und Versöhnung bringt Segen. Für einen persönlich, für das Familiensystem – und auch für Städte, Länder und Nationen.

Aus diesem Grunde stehe ich auf und fahre nach Wolfsburg zum MARSCH DES LEBENS, der am 08.05.2019 in meiner Heimatstadt stattfindet. Und an dem ich – als in 1963 geborene Wolfsburgerin – teilnehmen werde. Diese Stadt – gegründet 1938 von einem gewissen Adolf Hitler als Stadt – des KDF – Wages (Kraft durch Freude – Wagens, der Vorläufer des legendären VW – Käfers) – hat eine beispiellose braune Vergangenheit. Noch heute zeugt der 1998 bei Werksbauarbeiten  gefundene, mit vier Hakenkreuzen versehene  Grundstein des VW – Werks von diesem Erbe. Dieser Grundstein, ausgestellt in der Bunkeretage des Werks, wo die Erinnerungsstätte an die Zwangsarbeit auf dem VW Gelände untergebracht ist, ist für die Historiker ’nur‘ ein wichtiges, historisches Fundstück. Gleichzeitig manifestiert sich jedoch durch diesen mit NS – Symbolen versehenen Stein auf der energetischen, vor allem aber auf der geistlichen Ebene der Fluch, der durch die Naziherrschaft ausgeübt wurde. Nicht umsonst wurden nach Kriegsende die sichtbaren NS – Symbole und Devotionalien an öffentlichen Gebäuden gewissenhaft entfernt. Warum nicht auch hier in Wolfsburg? Ob die Konzernverantwortlichen sich dieser noch immer währenden Wirkung bewusst sind? Symbolen wohnt eine verborgene Macht inne. Und je nachdem, um welche Macht es sich handelt, diese Macht wird ausgestrahlt. In unserem Universum existieren nur zwei Mächte. Gut oder böse. Das mag archaisch, ‚unmodern‘ klingen. Es gibt aber keinen neutralen, dritten Weg ..

Ich persönlich kann mich noch gut an die Baracken erinnern, die im Wolfsburger Stadtbild in den späten 60er Jahren zu sehen waren. In diesen Baracken waren die zahllosen Zwangsarbeiter zu Kriegszeiten untergebracht. In den 60er Jahren dienten sie als Unterkünfte der italienischen Gastarbeiter, die beim Aufbau des Konzerns mithalfen. Die heutige Volkswagen – Arena befindet sich übrigens in unmittelbarer Nähe dieses mittlerweile längst beseitigten, aus Kriegszeiten stammenden Barackenareals.

Positiv ist, dass sich der Volkswagenkonzern als auch die Stadt Wolfsburg in ausgesprochen detaillierter Weise um die Aufarbeitung des NS – Erbes bemüht hat. Durch den MARSCH DES LEBENS, der sich am 08. Mai durch Wolfsburgs Innenstadt zieht und der auf dem Bahnhofsvorplatz in unmittelbarer Nähe des VW – Konzern – Gebäudes und der Autostadt mit einer Bekenntnis- und Versöhnungszeremonie endet, wird ein weiteres, lichthaftes Zeichen für diese Stadt gesetzt werden.

Israel

 

MEiN ERLÖSER LEBT!

jesus
(c) Drazen Vucina

Aus der Dornenkrone wurde ein Herz.

Mit EWiGER LiEBE blickte GOTT dich an, sodass ER nicht länger an sich halten konnte, den Himmel verließ und als Mensch paarunddreißig Jahre auf dieser Erde zubrachte. ER rief das Gnadenjahr des HERRN aus, tat Wunder, heilte Kranke, wurde von den meisten nicht erkannt, dafür aber verspottet und an’s Kreuz geschlagen. Damit begann eine neue Zeitrechnung – SEiN KÖNiGREiCH ist seitdem mitten unter uns. Und jeder kann es sehen, spüren .. mit den Augen (s)eines veränderten Herzens .. Keine Angst, fürchte dich nicht, DEiN GOTT blickt FREUNDLiCH auf dich! ER ist dein BRUDER.

„Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen,  zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.“ Lukas 4:18 – 19

EiN GESEGNETES OSTERFEST.

kreuz

STEHE AUF ..

Frauenkonferenz

Herzliche Grüße aus dem Glaubenszentrum in Bad Gandersheim von einer Konferenz, auf der über 1.000 Frauen unterschiedlichsten Alters, mit verschiedenstem konfessionellen Hintergrund von Gott hören, iHN loben und miteinander eine lebendige, das Leben verändernde Gemeinschaft erleben. Thema aller Vorträge, Seminare und Workshops ist ..

„Achte auf die Worte, die ich zu dir rede, und steh an deinem Platz!“ Die Bibel, Buch Daniel 10:11

Die Bibel spricht hier Menschen an, aufzustehen und Verantwortung zu übernehmen, damit sie ihr Umfeld beeinflussen und andere prägen können. Je nach Lebenssituation heißt das, sich in der Familie, im Berufsleben, im Umfeld bzw. in der Gesellschaft zu positionieren und dort positiv Einfluss zu nehmen. Und das Programm hat es in sich!

In unserem Alltag werden wir alle mit unseren eigenen Unzulänglichkeiten konfrontiert, aber oft sind es auch die Umstände, die uns quälen und uns ohnmächtig auf uns zurück werfen. Welche Hilfe bietet uns Gott an, wie können wir mit SEiNER HiLFE rechnen – und, wie relevant ist SEiNE Hilfe für uns persönlich? Joanna Weaver, Pastorenfrau aus Montana/USA mit herzerfrischender Persönlichkeit erzählte uns die Bibel – Geschichte von LAZARUS, der bereits ein paar Tage tot in seiner Grabhöhle lag und doch von JESUS wieder lebendig gemacht wurde. „Steh auf und komm!“, war der Ruf des Gottessohnes, dem Lazarus folgte. Gibt es Parallelen zu meinem Leben? Jesus verspricht, dass viele unserer Krankheiten nicht zum Tode führen, sondern dazu da sind, um Gott zu verherrlichen. Wenn wir diesem lebendigen Gott Zugang zu unseren Unmöglichkeiten gewähren! Das ist ein gutes Angebot, oder? Ein Versuch ist es wert .. Denn auch das sagt JESUS: „Hab ich dir nicht gesagt, wenn du nur glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen.“ Es ist Zeit zu leben, denn „WE ARE MADE FOR LiFE!“.

Die Frauenkonferenz geht noch bis Sonntag, den 31.03.2019. Wer nicht nach Bad Gandersheim reisen möchte, der ist eingeladen, die Abendveranstaltung am SAMSTAG, den 30.03.2019 ab 19:30 Uhr am LiVESTREAM zu verfolgen. Wir sehen uns ..

7 WOCHEN OHNE .. UNGLAUBEN

GNADE
AUFGENOMMEN IM EHEMALIGEN ZISTERZIENSERKLOSTER MARIENFELD

Wir befinden uns in der dritten Fastenwoche vor Ostern und ich möchte dich mitnehmen in mein Fastenerleben. Ich verzichte nicht auf Essen oder Trinken – also physische Substanzen, ich habe mich entschieden, auf etwas verzichten zu wollen, was als geistige, unsichtbare Substanz schwieriger zu fassen, zu detektieren und auch schwierig zu steuern ist. Möchtest du wissen, was es ist? Also, dann „Leinen los“ ..

Durch ein Ereignis in den letzten Tagen habe ich mich damit beschäftigt, was es eigentlich heißt, zu glauben. GLAUBEN HEiSST NEHMEN. Glauben heißt, die Verheissungen, die Gott mir zuspricht, wahr – zu – nehmen und im wahrsten Sinne für – wahr – zu – halten. Also, erst NEHMEN und dann festHALTEN. GLAUBEN im biblischen Sinne heißt nicht, die Wahrscheinlichkeit abzuschätzen und daraufhin die Möglichkeit des Eintreffens eines Ereignisses zu beurteilen. Also, nach dem Motto: “ Wir wollen am Wochenende grillen – glaubst Du, dass wir gutes Wetter haben werden?“.

Nein, glauben im biblischen Sinne heißt: „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ Hebräer 11:1. Klingt etwas kompliziert?

Woraus wird der GLAUBEN gespeist? Woran darf ich glauben? Was macht meinen Glauben aus? Wenn die Substanz meines Glaubens genauso groß ist, wie ich selber, wenn die Substanz meines Glaubens Ergebnis meines eigenen Denkens ist, dann hat mein Glauben wenig Relevanz in meinem Leben und dieser Glaube wird von den täglichen Ereignissen und Katastrophen unterminiert, die zarte Saat wird ausgerissen, vertrocknet, wird von den Raben gefressen ..

Wenn mein GLAUBE von der GNADE dessen gespeist wird, der für mich sein Leben gegeben hat, als ich noch getrennt von Gott war – JESUS CHRiSTUS – dann sieht die ganze Geschichte sofort ungleich anders aus! Es ist nicht viel, aber doch betrete ich mit dieser veränderten Herzenshaltung ein anderes Universum! Die GNADE verwandelt ALLES. Die GNADE ist ein Ozean der LiEBE. Wenn ich aus der GNADE schöpfe, die es umsonst gibt, dann habe ich immer genug! Egal, ob ich viel oder wenig habe – ich habe immer genug und ich muss nicht mehr weiter ewiglich produzieren, suchen, mich abrackern, mich ständig selbst bemühen und optimieren. Ich kann aufhören, zu kämpfen, ich kann aufhören, mich zu verteidigen, ich kann aufhören, ewig am eigenen Stein zu meisseln. Ich strecke meine Waffen der Selbsterhaltung nieder – und darf endlich iCH SELBST sein. Ich bin angekommen. Bei mir selbst – und bei meinem Schöpfer.

Wenn ich dieser GNADE Raum gebe in meinem Herzen, verändert sich mein Herz, mein Denken – und es verändert auch meine Umwelt. Es ist nur eine minimale Justage, aber ich trete aus der Dunkelheit in’s Reich des Lichts. Ich entwickle ein feines Gespür für Wahrheit, für Echtheit und ich möchte zukünftig nie mehr, unter keinen Umständen „unter falscher Flagge“ segeln!!!

Stellen wir uns zwei Schiffe vor. Eins ähnelt dem Luxusliner, wie er vlt in der Serie „Das Traumschiff“ dargestellt wird. Feine Materialien, angenehme Gesellschaft, Tische, die von Spezereien aller Länder überquellen. Die Passagiere sind gewandet in dem teuersten Zwirn, zeigen einander ihre Schokoladenseiten – und sehen doch blutleer und mager aus. Im Bug des Schiffes ist ein riesiger Tank versteckt. In schöner Regelmäßigkeit verschwindet jeder Passagier klammheimlich und kippt einen Becher voll Öl in den Tank, den er zuvor einem Mitpassagier abgezapft hat.  Dieses Öl ist das ‚Sehnsuchtsöl‘ eines jeden und es treibt den Dampfer an. Jeder Passagier wird verzehrt von der Sehnsucht nach Erfüllung, sie sind ausgemergelt von dieser harten Arbeit nach der Leistungsmaxime. Dieser Dampfer heißt „Titanic“ und wird untergehen. Weil – das Öl wird nie reichen.

Ganz anders ein anderes Schiff. Es kann ebenso stattlich ausschauen. Es kann sich aber auch nur um einen kleinen, unscheinbaren Kutter handeln. Die Passagiere an Deck sind wohlgenährt. Nicht zu dick und nicht zu dünn. Sie segeln so auf dem Ozean dahin, der Wind bläst mal stark, mal herrscht Flaute. Aber das Schiff mit den Passagieren wird sicher im Zielhafen ankommen. Dieses Schiff segelt auf einem Ozean der GNADE und immer, wenn es die Passagiere brauchen, hängen sie einen Becher über die Reling, schöpfen aus der unendlichen GNADE und lassen sich damit volllaufen. Diese GNADE ist vitaminreich, hochkalorisch, ohne dick zu machen, sie enthält alle essentiellen Nährstoffe, die die Passagiere brauchen – und sie ist völlig kostenlos und als Ressource endlos vorhanden!

Hört sich das nicht verführerisch an? Zu schön, um wahr zu sein? Auf welchem LebensSchiff möchtest du gern Passagier sein? Du hast die Wahl ..

GLAUBEN HEiSST NEHMEN!!

GREiFF ZU!!

Und hier kommt die ‚Gute Nachricht‘, die WAHR ist und der wir vertrauen dürfen. „Nachdem wir durch den Glauben von unserer Schuld freigesprochen sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Er hat uns die Tür zu diesem neuen Leben geöffnet. Im Vertrauen haben wir dieses Geschenk angenommen, auf das wir uns jetzt gründen. Und mehr noch: Wir werden einmal an Gottes Herrlichkeit teilhaben. Diese Hoffnung erfüllt uns mit Freude und Stolz. .. Diese Liebe zeigt sich darin, dass Christus zur rechten Zeit für uns gottlose Menschen gestorben ist. Als wir noch hilflos der Trennung von Gott ausgeliefert waren, hat er sein Leben für uns gegeben. Kaum jemand würde für einen anderen Menschen sterben, selbst wenn dieser schuldlos wäre. Es mag ja vorkommen, dass einer sein Leben für einen ganz besonders gütigen Menschen opfert. Gott aber beweist uns seine große Liebe gerade dadurch, dass Christus für uns starb, als wir noch getrennt von Gott waren.

Schon jetzt sind wir von Gott angenommen, weil Jesus Christus sein Blut für uns vergossen hat. .. Als wir Gott noch feindlich gegenüberstanden, hat er uns durch den Tod seines Sohnes mit sich selbst versöhnt. Wie viel mehr werden wir, da wir jetzt Frieden mit Gott haben, am Tag des Gerichts bewahrt bleiben, nachdem ja Christus auferstanden ist und lebt. Doch das ist nicht der einzige Grund unserer Freude: Wir loben Gott und danken ihm durch unseren Herrn Jesus Christus, der uns schon jetzt mit Gott versöhnt hat.“

Die Bibel, Neues Testament, Römer 5, 1 – 11

GNADE #1

WESENTLiCH WERDEN

Am heutigen Valentinstag feiern und versichern sich Millionen von sich liebenden Paaren ihre LiEBE. Auch wenn es sich doch eher um einen geschaffenen ‚Marketingtag‘ handelt – wie schön und wie dankbar können wir sein, wenn wir zu zweit durchs Leben gehen dürfen und jemanden haben, mit dem wir alles teilen können. Das Gute sowie auch das Schlechte.

Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, den Valentinstag mit einem Mann zu verbringen, der vor mehr als 2000 Jahren gelebt hat – und der immer noch ANWESEND ist? Der der Mann deines Lebens sein könnte, einer der dich in und auswendig kennt und alles von dir weiß? Ein Mann, der bei jeder Tat und Untat, die du in deinem Leben veranstaltet und erlebt hast, anwesend war, der gesehen hat, wie traurig und verzweifelt du gewesen bist, der aber auch deine herzerfrischendsten Momente mitgekriegt hat, ja vielleicht sogar verursacht hat. Kannst du dir das vorstellen? Ein Mann, der ALLES VON DiR WEiSS – und dich (trotzdem) grenzenlos liebt. Kannst du das spüren? Ist DAS vielleicht deine größte Sehnsucht, so einen Mann zu treffen?

Charlotte #2
(c) Gütersloher Verlagshaus 2018

GOTT BESUCHT UNS HÄUFiG – ABER MEiSTENS SiND WiR NiCHT ZU HAUSE.

Durch eine liebe Nachbarin, eine reizende, alte Dame bin ich auf dieses Buch gestossen. Eine Rezension war kürzlich in der altehrwürdigen FAZ abgedruckt. Beeindruckt durch diesen Artikel bestellte ich mir das Buch. Charlotte Røhrt, eine dänische Erfolgsjournalistin, von Berufs wegen eher rational und im Alltag so gar nicht christlich unterwegs, ‚trifft‘ völlig unvorbereitet in einer andalusischen Kapelle auf den Mann ihres Lebens – JESUS. Und sie beschließt, ein Buch über diese Begegnung zu schreiben. Es handelt sich hierbei um keinen Schmonzettenroman, kein rührseliges Stück a là Rosamunde Pilcher. Es ist ein Tatsachenbericht. So abenteuerlich es sich auch anhören mag. Charlotte Røhrt erlebt etwas Außergewöhnliches, Unerklärbares, Großartiges und macht sich auf die Suche nach Antworten – die es bei diesen Phänomenen schwerlich geben kann.

Es ist schon manchmal komisch, dass man Dinge, die man selbst so oder ähnlich erlebt hat, unter Umständen erst so richtig glauben kann, wenn andere darüber schreiben. Als ich das Buch verschlang – und oft musste ich es gleichzeitig aus den Händen legen – war mir, als erzählte Charlotte Røhrt meine eigene Geschichte. Mystische Gotteserfahrungen wie Hildegard von Bingen, wie Paulus von Tharsus, wie Theresa von Avila sie machen durften, gehören nicht ausschließlich in vergangene Jahrhunderte. Nein. Jetzt und heute ist die LiEBE GOTTES persönlich erfahrbar für jeden von uns und immer ein Geschenk, das das Leben der Personen komplett auf den Kopf stellt. Das HERZ beginnt zu beben .. Dieser Gott ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Und ER ist sehnsüchtig und brennend interessiert an uns ..

WAS iST DiE MESSAGE DES BUCHES? Es geht um die LiEBE, selbstverständlich. Die dänische Autorin stellt fest, dass in unserer Zeit der intellektuelle Weg, sich naturwissenschaftlich zu beweisendes und logisch aufgebautes Wissen anzueignen, als das Non – Plus – Ultra gilt. Das ist die in der westlichen Welt vorherrschende Methode. Die zweite Möglichkeit, sich Wissen anzueignen, entsteht durch die LiEBE und EiNHEiT MiT GOTT. Beides ergänzt sich. Welche Methode entwicklungsbedürftig ist, ist selbsterklärend. Herzensbildung und eine sinnliche, körperlich erfahrbare Spiritualität ist im wahrsten Sinne des Wortes not – wendig.

Das Buch hat mich tief berührt, verändert und ich kann es allen sehnsüchtig Suchenden, aber auch allen eher nüchtern denkenden Rationalisten sehr an’s Herz legen. Es ist geschrieben von einer Mystikerin der Gegenwart, obwohl sich die Autorin selbst nicht so bezeichnet. Wenn du deine Nase in das Buch stecken solltest – dann eine gute Reise nach iNNEN. Du wirst nach der Lektüre nicht mehr die selbe sein .. Versprochen.

iCH WAGTE ALLES iN EINEM ABENTEUER DER LiEBE. Johannes vom Kreuz

Charlotte #1
(c) Gütersloher Verlagshaus 2018

GESCHENK für DiCH

kapelle

Ich mach mal kurz ne PAUSE in meiner Weihnachtspause. Denn mir ist was eingefallen. Etwas wichtiges, was ich Dich fragen muss! Gehst Du auch zu dem besonderen GEBURTSTAG, der heute in der ganzen, christlichen Welt gefeiert wird? Oder gibst Du vielleicht selbst ne große Geburtstagsparty? Heute, am 24. DEZEMBER? Und – kennst Du denjenigen, dessen Geburtstag heute rund um den ganzen Globus so festlich gefeiert wird?

GOTT machte vor gut 2000 Jahren auch mal kurz ne Pause zwischen zwei Ewigkeiten, als ER den Himmel mit der Erde verband und SEiNEN SOHN JESUS als Mensch auf diese Erde schickte.

Diesen Geburtstag feiern die Christen auf dieser Welt heute – Das ist kein Märchen, nein! Das ist echt geschehen! Kaum vorstellbar, dass GOTT sich sowas ausgedacht hat. GOTT wird MENSCH. Und warum? Na, aus LiEBE zu seinen Menschen. Aus LiEBE. Damit wir ne Vorstellung davon bekommen, WiE Gott eigentlich so ist. GOTT wurde MENSCH, ein Mensch aus Feisch und Blut, so wie Du und ich. So richtig zum Kapieren ist das nicht. Aber manches muss man auch gar nicht mit dem Verstand kapieren, es reicht, wenn wir es FÜHLEN. So war das auch damals mit JESUS, dem Sohn GOTTES. Wir erwischen GOTT auf frischer Tat, wenn wir ein Baby anschauen (das hat Martin Luther gesagt, glaub ich). Und wenn Du ein neugeborenes Baby anschaust, es berührst, es riechst – dann geht Dir doch im allgemeinen auch das HERZ auf, oder? Genau so ist GOTT ..

Also, wenn Du heute Gäste erwartest im Laufe des Tages und den Tisch für Deine Lieben deckst und schmückst, dann denke doch einfach daran, dass heute – an Weihnachten – weltweit das Kommen des einzigartigen Gottessohnes JESUS gefeiert wird. Achte mal, ob dir vielleicht ein Engel begegnet jenseits des lauten Trubels und Geglitzers, der dir ein stilles, leises Geschenk überreicht. JESUS ist das Geschenk, dass GOTT uns gemacht hat. GOTT zum Anfassen. Für DiCH und MiCH höchstpersönlich.

Ich grüße Dich herzlich, weihnachtlich mit dem schönen irischen Segenswunsch ..

Mögest du dir Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben.

♥ ♥ ♥ FRÖHLiCHE WEiHNACHTEN ♥ ♥ ♥

jesus

 

Der kleine DiAMANT auf dem Weg in die Freiheit ..

diamant 1

Es war einmal ein kleiner, feiner, funkelnder Diamant. Er war von bezaubernder Gestalt, von lupenreiner Qualität, er besaß einen Schliff, der darauf schließen ließ, dass ein begnadeter Künstler ihn liebevoll und sehr akribisch behandelt hatte. Damit er funkelte und strahlte.  Der kleine Diamant war von unschätzbarem Wert, denn er hatte das bestimmte ‚Feuer‘ in sich, das jeden Edelstein zu einem ‚edlen Stein‘ macht.

Der kleine Diamant war sich seiner eigenen Schönheit jedoch nicht wirklich bewusst. Denn er steckte schon seit Urzeiten in einem ‚Goldenen Käfig‘. Dieser Käfig hing zwar in angenehmer Umgebung, inmitten des Schatten spendenden Blätterwerks grüner Bäume in der Sonne, dort funkelte und glitzerte der Diamant. Aber seine Aussicht war begrenzt durch die goldenen Gitterstäbe. ‚Naja‘, sagte sich der kleine Diamant, ‚die Stäbe meines Käfigs sind aus purem Gold, das ist ein wertvolles Material! Nicht jeder besitzt schon einen Goldenen Käfig!‘. Aber das Herz des kleinen Diamants war nicht wirklich glücklich. Und seine volle Strahlkraft konnte er so auch nicht wirklich entwickeln. Denn durch den Käfig um ihn herum war es schwierig, ihn zu putzen und zu polieren. Man kam einfach nicht an ihn ran!

diamant 2

Dieses unglückliche Herz des traurigen, kleinen Diamanten wurde von einer guten Fee bemerkt. ‚Oh, ich kann es nicht mit ansehen, wie dieser kleine, wertvolle Diamant so stumpf in dem Goldenen Käfig herumhängt. Was für eine Verschwendung von Potential!? Ein Diamant ist ein Solitär! Er gehört, wenn überhaupt, in eine Goldene Fassung, aber nicht in einen Goldenen Käfig!‘. Die gute Fee hatte das Problem erkannt und zufällig hatte sie ein passendes Werkzeug dabei, um die goldenen Gitterstäbe auseinanderzubiegen.

diamant 3

So wurde der kleine Diamant befreit. Das war beileibe kein schneller und einfacher, auch kein schmerzloser Prozess. Aber nach und nach wurde die Öffnung des Käfigs größer und größer – und plötzlich war sie weit genug, dass der Diamant durch das Loch im Goldenen Käfig einfach hindurchpurzeln konnte! ‚Bin ich jetzt frei??‘, fragte der kleine Diamant zaghaft. Die gute Fee schmunzelte, wusch den Diamanten mit kristallkarem Wasser, trocknete ihn liebevoll ab und polierte ihn zum Schluß, dass er nicht nur funkelte, sondern sogar Funken sprühte in allen Farben des Regenbogens. ‚Ja, kleiner Diamant‘, sagte die gute Fee. ‚Du verkörperst nun das, was dein Schöpfer in dir schon immer gesehen hat.‘ Nun lag der kleine Diamant klar und rein in der Sonne. Und durfte sein, was er schon immer war …

Es war einmal ein kleiner, feiner, funkelnder Diamant. Er war von bezaubernder Gestalt, von lupenreiner Qualität, er besaß einen Schliff, der darauf schließen ließ, dass ein begnadeter Künstler ihn liebevoll und sehr akribisch behandelt hatte. Damit er funkelte und strahlte.  Der kleine Diamant war von unschätzbarem Wert, denn er hatte das ‚FEUER GOTTES‘ in sich, das EWiG ist und das jeden Edelstein zu einem ‚edlen Stein‘ macht. 

diamant 4

‚Fürchte Dich nicht! Ich habe dich ERLÖST. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein. Wo du auch hingehst, ich bin bei dir. Was auch geschieht, ich lasse dich nicht allein.‘ Das spricht Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde zu einem Jeden, der sich danach sehnt und iHM vertraut. [Die Bibel, Jesaja 43:1ff]

Wie oft bemerken wir gar nicht, dass wir selbst in einem Goldenen Käfig stecken aus Angst, alten Glaubenssätzen, verletzten Emotionen, Vorstellungen, wie etwas zu sein hätte, Interpretationen, Emotionsblasen .. Wie oft werden wir aber auch von anderen in einen golden Käfig gesteckt und bemerken lange Zeit das Muster nicht, fühlen uns nur irgendwie unwohl und eingesperrt. – Oder wie oft stecken wir andere in eben diesen Goldenen Käfig, indem wir unsichtbare Erwartungen an sie stellen, kontrollieren, subtil manipulieren ..

Es braucht Aufmerksamkeit, einen klaren Geist und eine stabile Mitte, einen liebevollen Umgang mit uns selbst, um die Gitterstäbe zu erkennen, zu benennen und auseinander zu biegen [biegen zu lassen]. Manchmal kommt die Unterstützung in Form einer guten Fee, die manchmal eine liebe [Spiegel-] Person sein kann, aber auch der Heilige Geist ‚als bester Coach wo gibt‘ ist eine unübertroffene Hilfe.

Viel Spaß mit diesem kleinen Märchen – und viel Spaß beim Funkeln ..

PS: Diese Geschichte ist mir eingefallen, als ich das Glasprisma in dem ‚Goldenen Käfig’ sah. Der Text sowie die Fotos stehen unter meinem Copyright, dürfen aber gern kopiert werden. Bitte gebt mir eine kurze Nachricht, wenn Ihr den Text oder die Fotos verwendet. Dankeschön.

Es geschieht durch meinen GEiST.

Kragt

Unlängst befand ich mich ‚gefangen‘ im Stau auf der unsäglichen A2. Ich hatte das Radio eingeschaltet, hörte ffn und merkte auf, als sich zwischen das zeitgenössische Musikgedudel, welches einem manchmal doch schon den vorletzten Nerv raubt, ein Interview unter der Rubrik ‚Die Kirche‘ schob. Ein junges Mädchen, welches am heutigen Pfingstsonntag konfirmiert wird, berichtete, wie sich ihr Glauben an Gott während ihres zweijährigen Konfirmandenunterrichts weiter entwickelt hat. ‚Erstaunlich‘, dachte ich .. Entgegen der so oft kolportierten Meinung, dass  der Christliche Selbstausdruck hierzulande immer mehr zu wünschen lässt (abgesehen mal von der doch recht zwiespältigen Kruzifix – Verwendung und Debatte in Bayern), gibt es doch offensichtlich eine gegenläufige Strömung. ‚Die Kirche‘ bei Niedersachsens beliebtem Radiosender .. Fand ich gut.

Nun, dies zu hören, brachte mich auf eine Idee .. Auf zwei Ideen sogar! Erstens werde ich hier in meinem Blog ‚ein Kreuz aufhängen‘. (Schon geschehen). Dieser Blog ist (m)ein öffentlicher Raum und ich finde es nicht schädlich, wenn in öffentlichen Räumen Zeichen des Bekenntnisses (wohlgemerkt!! und nicht der Tradition) zu sehen sind. Sie stellen meines Erachtens Hoheitszeichen dar – in der sichtbaren und der unsichtbaren Welt. Und Deutschland, das Land meiner Heimat ist nun einmal christlich geprägt. Und soll es auch bleiben. Punkt.

Meine zweite Idee ist, dass ich hier an dieser Stelle eine zweite, kleine Reihe starte. Neben der Reihe ‚WiE FARBEN WiRKEN‘ möchte ich mit Euch kleine, alltägliche Erlebnisse teilen zu dem spannenden Thema ‚WiE DER HEiLiGE GEiST WiRKT‘. Abteilung SPiRiTUALiTÄT. In einem Magazin 50+ durchaus am richtigen Platz, oder? Schreibt mir doch dazu bitte einmal Eure Meinung und auch Eure Wünsche ..

Eigentlich habe ich diese Reihe über den HEiLiGEN GEiST bereits begonnen mit dem KiRSCHBLÜTEN Artikel vor ein paar Wochen. Erinnert ihr Euch? Das Pfingstfest, das wir heute feiern, steht unter der gleichen Losung, die ich damals zitierte und an Pfingsten feiert die christliche Gemeinschaft die Ausgießung des HEiLiGEN GEiSTES.

„Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“ Die Bibel, Gottes Wort, Sacharja 4,6

Gottes Heiliger Geist kam damals wie Feuerzungen auf die noch junge Urgemeinde in Israel, nachdem JESUS nach seiner Auferstehung diese Erde gen Himmel verlassen hatte. Der HEiLiGE GEiST wurde den Jüngern und der Welt seinerzeit durch JESUS als derjenige, ‚der in alle Wahrheit führt‘ angekündigt. Solch einen Begleiter zu haben, der Orientierung gibt in einer immer komplizierter werdenden Welt, ist nicht von Nachteil. Ja, vielmehr unerlässlich. Tummeln sich doch viele ‚Geister‘ vielstimmig auf dem Feld der Möglichkeiten. ‚Wo der GEiST des HERRN ist, da ist FREiHEiT‘. Hört sich das nicht verheißungsvoll an? Und dieser GEiST des HERRN weht, wo er will. Er weht in unser Leben hinein, leise, zart, wie ein Flüstern .. Hören wir ihn, nehmen wir ihn wahr?

Ich wünsche Euch ein gesegnetes Pfingstfest, in das der HEiLiGE GEiST hineinwehen darf ..