GOOD MORNiNG, SUNSHiNE

Fenster


♥ Ich mache eine .. KLEINE MORGENGYMNASTIK ..

Ich stehe mit dem
richtigen Fuß auf,
öffne das Fenster der Seele,
verbeuge mich vor allem,
was liebt,
wende mein Gesicht
der Sonne entgegen,
springe ein paarmal
über meinen Schatten
und lache mich gesund.


♥ Mein .. TAGESPROGRAMM .. für heute sieht so aus ..

Heute will ich
aus dem Rahmen fallen
und weich landen,
dann zu der Musik
in meinem Kopf
schön aus der Reihe tanzen,
mich zum Ausruhen
zwischen die Stühle setzen,
danach ein bißchen
gegen den Strom schwimmen,
unter allem Geschwätz wegtauchen
und am Ufer der Phantasie
so lange den Sonnenschein genießen,
bis dem Ernst des Lebens
das Lachen vergangen ist.

– Hans Kruppa –


HAVE A NiCE DAY – OUR ALMiGHTY GOD iS WiTH YOU.

#42 GRiT DE BOER

grit

Es war ein Tag wie Samt und Seide. Die Sonne zeigte sich nach langen, dunklen Monaten und Winterwochen fast das erste Mal. Schon vergessen, wie es sich anfühlt, die Wangen sanft küssen zu lassen von der zarten, ersten Wärme des Frühjahrs. Und das Licht, erstmal das Licht! Noch nicht strahlend, fordernd, nein, eher sanft, tiefstehend doch hellgleißend. Es war ein Tag wie Samt und Seide. Wunderschön und verheißungsvoll.

Grit de Boer passte so richtig gut zu diesem Tag. Wir trafen sie in Bonn, der früheren Bundeshauptstadt bei dem künstlerischen Szene – Italiener Mercato. Eine Erkältung plagte mich und ich war nicht so in Plauderlaune, aber hätte diese Begegnung nicht stattgefunden, es hätte etwas gefehlt an diesem Tag wie Samt und Seide. Aufgefallen war mir die Dame am Nebentisch sofort. Ihr Style war ein lässiges Statement, rotlackierte Nägel, braunes Strickjäckchen mit Pelzumrandung – und unübersehbar natürlich  ihr fransig geschnittener Silbergraumetallic – Schopf. Ich erkundigte mich ganz nebenbei nach ihrer Profession und konnte dann doch mein großes Erstaunen nicht ganz so gut verbergen. Wir hatten eine Pfarrerin angesprochen. WOW! ‚Sie sind aber eine chice Pfarrerin?!‘, rutschte es mir heraus. Ja, warum denn eigentlich nicht? Wenn GOTT, der Schöpfer, die Schönheit schlechthin ist, wieso sollte Sein Bodenpersonal nicht diese Schönheit verkörpern? Und – Schönheit hat ja auch etwas tröstliches. Das werden die Menschen bemerkt haben, mit denen Grit de Boer als Seelsorgerin auf der Onkologischen und Palliativstation zu tun gehabt hat. Auch als Leiterin der Bahnhofsmission hat sie stets an den Grenzen des Lebens gearbeitet. Beachtlich.

In allem weiß sie sich von GOTT getragen. Wohl auch, weil Grit de Boer sich in all den Grenzerfahrungen eine gewisse Leichtigkeit erhalten hat, die auf diesem göttlichen Fundament Tiefe und Klarheit zugleich ausstrahlt.  Wir erlebten sie vergnügt, erlöst, befreit. Ganz so, wie der Kabarettist Hanns Dieter Hüsch es in seinem Psalm beschreibt, der dieser Botin Gottes sehr am Herzen liegt. DANKE, liebes Leben, für diese wundervolle Begegnung.


Ich bin vergnügt
erlöst
befreit
Gott nahm in seine Hände meine Zeit
Mein Fühlen Denken
Hören Sagen
Mein Triumphieren
Und Verzagen
Das Elend
Und die Zärtlichkeit

Was macht, dass ich so fröhlich bin
In meinem kleinen Reich
Ich sing und tanze her und hin
Vom Kindbett bis zur Leich

Was macht, dass ich so furchtlos bin
An vielen dunklen Tagen
Es kommt ein Geist in meinen Sinn
Will mich durchs Leben tragen

Was macht, dass ich so unbeschwert
Und mich kein Trübsinn hält
Weil mich mein Gott das Lachen lehrt
Wohl über alle Welt

°Hanns Dieter Hüsch°

open
iS YOUR HEART OPEN?

cola

 

 

BERLiN, BERLiN ..

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(c) Birgit Annette Scholz 2018

.. wir fahren nach BERLiN!! Am vergangenen Wochenende durfte ich etwas Besonderes erleben – ich war als Haus- und Hof Fotografin des MGV Concordia St. Annen zusammen mit 36 Männern auf Tour unterwegs in unserer Hauptstadt BERLiN. Der Männergesangverein feierte in diesem Jahr sein 120 – jähriges Jubiläum (zu dem wir die Mannschaft übrigens mit neuen, hellblauen Oberhemden von SEiDENSTiCKER ausgestattet hatten). Im Mai veranstaltete der Verein aus diesem Anlass ein ausgesprochen gut besuchtes Kreissängerfest, auf dem befreundete Chöre aus Nah und Fern mit Gesangsdarbietungen gratulierten und ihr stimmliches Können darboten. Ein Ereignis!!

Zum Abschluss des ‚Jubeljahres‘ organisierte der Vorstand des Vereins unter der Leitung von Eberhard Richter eine BERLiN – ViSiTATiON vom Feinsten. Und ich durfte sozusagen als ‚Henne im Korb‘ dabei sein und das Geschehen 24/7 in Bild und Ton festhalten.

Das absolute Highlight der Tour erlebten wir  im Reichstag. Nachdem wir auf dem rund gewundenen Steg der Doppelhelix die Plattform in der gläsernen Kuppel erklommen hatten und die Aussicht über die Hauptstadt bei strahlendem Licht geniessen konnten, folgte der eigentliche Auftritt. Singen über den Wolken .. von BERLiN. Nach einigem Bibbern und Beten – der Sicherheitsdienst war nicht so begeistert von unserer Idee – stimmten die Chor – Männer zwei Lieder an. Die Zuschauer sammelten sich – und vergaßen das Atmen. Es war eine einzigartige Performance. Die Töne donnerten gleichsam kraftvoll aus den Kehlen der Männer, sammelten sich in der Kuppel, wurden vielfach reflektiert von den Glaswänden, entschwanden als Botschafter in den Himmel über BERLiN – und landeten durch den riesigen, verspiegelten Trichter, der als Belüftungsanlage des Reichstages dient, direkt im Plenarsaal, wie wir später von Besuchern, die sich zu dem Zeitpunkt dort aufhielten, begeistert zu hören bekamen. Das war ein magischer Moment, der nicht nur mir die Tränen in die Augen trieb.

Ein schöner Tag! Die Welt steht still, ein schöner Tag!
Komm, Welt, laß dich umarmen, welch ein Tag!
(Laß dich umarmen, welch ein Tag!)
Denn du bist da, und jeder Traum zum Greifen nah.
Das Glück hat einen Namen, welch ein Tag!

Was soll ich sagen, es war .. SUPER!!! Manche Frauen machen eine Haarkur, manche Männer eine Hopfen- oder Wacholderkur 😉 .. und ich habe eine ‚Männerkur‘ gemacht – und es in vollen Zügen genossen. Das Programm war dicht getaktet und eine Herausforderung! Neben obligatorischer Spreefahrt durch das Regierungsviertel, Besuch des Reichstags und des Olympiastadions, Stadtrundfahrt und etlicher Zwischenstopps an einer der 10.000 Currywurstbuden Berlins, stand natürlich das SiNGEN ganz oben auf der Agenda. Gesungen wurde, wo es die Akustik hergab: Einen wunderbar fetzigen Abend mit Tanzeinlage des Dirigenten Jörg Niederbudde + Bekanntschaft hatten wir in Berlin’s Brauhaus Lemke am Hackeschen Markt. Das Münchner Hofbräuhaus war da leider nicht so spontan und verpasste demnach unvergleichliche Momente der Lebensfreude .. Egal, da kann man nüscht machen .. Passanten im U – Bahnschacht Alexanderplatz gehörten zu unserem begeisterten Publikum, wie auch die Besucher unserer Stamm – Currywurst – Bude ‚Baude‘ am Gesundbrunnen. Es war die Wucht in Tüten!! Diesen Berlin – Trip werden wir alle nicht vergessen!!

Hier könnt ihr noch mehr erfahren ..

BiLDERGALERiE MGV Concordia St. Annen

OSNABRÜCKER ZEiTUNG

FACEBOOK MGV Concordia St. Annen

Wer hier in der Nähe wohnt (Raum Bielefeld/Herford/Melle) und den Männer Gesangverein MGV Concordia St. Annen live erleben möchte, kann das am 2. Advent, am 09. Dezember 2018 ab 17:00 Uhr in der Dorfkirche in St. Annen – Schiplage. Herzliche Einladung. Aber bitte frühzeitig da sein – die Sitzplätze sind begehrt! Nach diesem Berliner Auftritt allemal ..

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(c) Birgit Annette Scholz 2018
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(c) Birgit Annette Scholz 2018
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(c) Birgit Annette Scholz 2018
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(c) Birgit Annette Scholz 2018