Auferstanden.

auferstanden

Dein felsenfestes JA

Was mich trägt durch alle Jubelzeiten und Sorgentäler meines Lebens ist dein felsenfestes JA zu mir :: Dieses JA wischt weg was mich kleinhalten will :: erneuert was Rost in mir ansetzt :: definiert mich bis in’s Mark und ist am stärksten wenn ich am schwächsten bin :: Diesem bedingungslosen JA schenke ich mehr Glauben als meinen Gedanken :: als den Vorstellungen anderer über mich :: Ich lasse es so tiefe Wurzeln schlagen dass ich lerne mit deinen Augen mich selbst und die Welt liebevoll zu betrachten

_ Sophia Frey _

Solidarität ist derzeit mit Abstand das Beste!

Himmel

Hallo, ihr Lieben! Den letzten Beitrag habe ich gelöscht – sorry! Sicherlich habt ihr bemerkt, dass es sich um ein unfertiges Geschreibsel gehandelt hat. Die Veröffentlichung war ein Versehen. Also, jetzt noch einmal .. mit Gefühl und Sinn und Verstand.

Wie schnell sich die Zeiten doch ändern. Die Empfehlung, ‚einfach mal blau zu machen‘, die ich in meinem letzten Beitrag einfach so in’s Blaue hineingesprochen hatte, ohne solch eine Pandemie – Entwicklung im geringsten zu ahnen, wurde doch fast postwendend von der aktuellen Situation eingeholt und umgesetzt. Etwas gespenstisch .. Auch bei der Frage, ‚ob ich mir Erfolg erlaube‘, scheint es sich eher um ein Luxusproblem zu handeln. Aktuell ist ganz einfach gefragt, was notwendig ist, pur und simpel, was die Not wendet. Einzig allein der Goethe – Ausspruch hat Bestand (ist ja ein Klassiker ..) Erfolg hat drei Buchstaben: T.U.N. Wie wahr für die vielen von uns, die uns jetzt versorgen auf den unterschiedlichsten Ebenen. Ein herzliches Dankeschön dafür!

Wie geht es dir? Bist du gesund? Bist du im Einsatz oder bist zu Haus? Rotiert dein Leben zur Zeit oder fällt dir eher die Decke auf den Kopf? Es wird so viel über diesen Virus und alles, was damit zusammenhängt geschrieben, dass ich bei mir eine gewisse Übersättigung bei diesem Thema wahrnehme. Was also schreiben? Etwas, das Mut macht. Etwas, das Orientierung bietet. Etwas, das in dieser Zeit darauf hinweist, was ‚größer ist, als wir selbst‘. Also los, ich versuche es ..

„Jede Situation enthält einen Ruf an uns, auf den wir zu horchen, dem wir zu gehorchen haben.“ Viktor Frankl

Unser Leben reduziert sich gerade auf das Essentielle. (Ich möchte jetzt nicht auf das Klopapier und die Nudeln referenzieren, aber auch diese Tatsache lässt tief blicken …). Alte, fast vergessene Werte wie Solidarität, Beziehungen ‚in echt‘ pflegen, stehen wieder hoch im Kurs. Klar im Vorteil ist, wer dies jetzt nicht erst mühsam erlernen muss. Aber auch in so einem Falle ist der Zug noch nicht abgefahren. Jetzt, in dieser Zeit haben wir die Gelegenheit, umzukehren. Uns zu besinnen. Auf das, was wirklich trägt. Dazu möchte ich die folgenden weisen Worte von dem bekannten Kommunikationsforscher Friedeman Schulz von Thun zitieren. Er schreibt in seinem aktuellen Newsletter ..

„Auch andere Werte und Lebensqualitäten können aus der Not geboren zur Tugend werden – Werte, die zu einem erfüllten Leben beitragen. Nicht hoch im Kurs steht normalerweise die Kunst der Entsagung. Aber ich glaube nicht, dass ein Menschenleben dann besonders erfüllt ist, wenn möglichst alle Wünsche erfüllt werden. Wenn ein Verzicht Sinn macht oder uns vom Schicksal aufgegeben ist, kann er zur gereiften Menschwerdung mehr beitragen als ein wohliges Vergnügen – auch wenn wir das Letztere nicht verachten wollen, wenn wir das hin und wieder genießen dürfen.“

Ja, die Erde hatte in den letzten zwei aufeinanderfolgenden Sommern Fieber und nun ist die ‚Krankheit‘ ausgebrochen und unsere fein tarierten Systeme drohen zu kollabieren. Was nützt uns, wenn unser eigener Körper mit einer Virusinfektion danieder liegt? Fasten, Entsagen, Mäßigung. Runterfahren. Wie im kleinen, so im Großen. So sieht’s aus. Aktuell beschäftigen wir uns vlt eher mit der Frage, ob wir es uns ‚erlauben‘ dürfen, tatsächlich einmal ‚bei uns zu sein und zu bleiben‘.  Gewöhnlich sind unsere Antennen doch viel öfter im Außen und wir checken ab, was da so abgeht und was wir ggfs verpassen könnten. Sind wir doch mal ehrlich, auf diese Weise puschen wir uns doch alle ungewollt gegenseitig in die Höhe – und werden doch nie so richtig satt. Und das finden wir ganz ’normal‘ ..

Aber das kollektive Homie – Dasein hat doch auch sein Gutes. Die berühmte Kehrseite der Medaillie. Wir fangen wieder an, frisch zu kochen (und hoffentlich nicht nur Nudeln). Wir haben mehr Zeit uns zu überlegen, was wir mit unserer Zeit und unseren Kindern anstellen. Wir werden kreativ und mit – teil – sam. Dann kommen wir ins Horchen. Was dran ist. Jetzt. Wir spüren. Was dran ist. Jetzt. Was verlangt das Leben von mir. In diesem Moment.

Seit Beginn des Jahres beschäftigt mich der Weg des HABiTARE SECUM – das ‚Wohnen bei sich selbst‘. Der Mönch Benedikt von Nursia, genau der heilige Benedikt, der den Orden der Benediktiner gegründet hat, hat diesen Weg vor gut 1.500 Jahren beschrieben.

Habitare secum heißt das Auge des Geistes nach Innen zu richten, sich selbst und sein Tun zu überwachen und sich immer in Gottes (liebender*) Gegenwart zu wissen. So kann ein Mensch wahrlich bei sich selbst zu Hause sein. Doch meint habitare secum keine Weltflucht, im Gegenteil: Nur wer bei sich selbst zu Hause ist, kann auch segensreich unter den Menschen wirken und wird sich von Erfahrungen des Scheiterns nicht entmutigen lassen. .. Der Weg zum habitare secum ist für jeden Menschen ein anderer. Doch der Ort und die Zeit, in der wir bei uns selbst zu Hause sind, ist für uns alle der gleiche. Der Ort ist der konkrete Alltag und die Zeit ist das Jetzt. Eine andere Zeit und einen anderen Ort, um das habitare secum zu verwirklichen, gibt es nicht. So kann jeder im Alltag in seinem eigenen Inneren Gott eine würdige Wohnstatt bereiten. So kann jeder zum „Tempel des Heiligen Geistes“ (1 Kor 6,19) und zur „Wohnung Gottes unter den Menschen“ (Offb 21,3) werden, sodass er mit Paulus sagen kann: „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.“ (Gal 2,20).

Hört sich gut an, nicht? Mir gefällt das. Ja, dazu will ich diese Zeit nutzen. Im Alltag ganz bei mir zu sein, ganz bei Gott und – ganz bei den Menschen. Machst du mit? Vielleicht schreibst du mir deine Erfahrungen in dieser Zeit und teilst diesen Beitrag, wenn er dich anspricht, mit deinen Freunden.

Bleib gesund und behütet!

*Anmerkung der Verfasserin

zu Hause

 

 

Ich erlaube mir ..

blau
Die Welt einmal durch eine BLAU GRÜNE Brille sehen ..

Guten Morgen, du Schöne ..

Vor etlichen Jahren begrüßte mich eine Freundin während eines Seminars am Frühstückstisch mit diesen sanften Worten und einer liebevollen Berührung .. Diese Worte fallen mir eben ein – und ich möchte sie an dich weitergeben. (Hmm, wie wäre es, wenn wir uns selbst jeden Morgen und den noch frischen Tag auf diese Weise begrüßen würden .. kleiner Vorschlag, den ich mal mit in den Tag nehme.) Aber dies nur so am Rande .., jetzt zum Thema, BLAU geht es weiter ..

Ich bemerkte beim Korrekturlesen meines letzten Artikels über die Farbe BLAU, aktuelle Farbe des Jahres des ‚Farb – Papstes‘ Pantone, dass mich das Beschäftigen mit der Farbe BLAU irgendwie anmacht. Eine gewisse Resonanz, die diese Farbe in mir auslöst, ist nicht zu leugnen. Wie geht es dir damit? Aus diesem Grund werde ich dem Geheimnis der Farbe BLAU – und was sie ggfs im Leben auslösen kann, noch einmal etwas intensiver nachgehen .. Kommst mit auf diese kleine Gedankenreise?

Ich fange am ganz anderen Ende an. Zeitgleich zu meinen BLAU – Gedanken erreichte mich ein Newsletter der spritzig denkenden, jungen, klar strukturierten Webdesignerin Ricarda Kiel. Sie verkündete, dass sie ‚etwas vorhabe‘. Cool, denke ich, was denn?? Ich bin neugierig!! Sie verriet, dass sie plant, den ganzen Februar in Finnland allein in einer Hütte, im Schnee, in der Stille und Einsamkeit zu verbringen. Um zu schreiben. Ohne Laptop, ganz analog, wie früher, mit der Hand. Wow, wie toll!! Ehrlich, das kann ich mir sehr, sehr gut vorstellen und ich weiß die Zeiten des Alleinseins, des ‚Wohnens in mir selbst‘ sehr zu schätzen. In dem Newsletter informierte sie nun ihre Kundschaft, dass sie als verantwortungsvolle Unternehmerin nicht einfach mal weg ist, sondern dass sie ihre Vertretung so und so organisiert hat. Klasse! Geht doch alles mit dem Plan ‚gewusst wie‘. Ich sinnierte so vor mich hin ..

„Einfach mal BLAU MACHEN. Sich selbst zu erlauben, das zu tun, wonach einem ist. Was Spaß macht, was erstmal gar keinen Sinn macht. Um dann zu bemerken, wie gut es tut, die Seele einfach mal zu lüften, damit es wieder neu sprudeln kann. Aber anders, als vorher.“

Das waren meine Gedanken, die sich bei mir entwickelten. BLAU MACHEN. Mach doch einfach mal BLAU!! Erlaube es dir, einfach mal sinnfrei durch den Tag zu stromern. Das setzte ich sogleich in die Tat um und ich machte mich auf den Weg durch den sonnigen, frühlingshaften Park Richtung Blumenladen, da ich für einen geplanten Besuch am Nachmittag ein paar frische Blümchen mitnehmen wollte. Und was sehe ich in dem Blumenladen? Weihnachtliches, warmes ROT war gestern – BLAU in allen nur erdenklichen Schattierungen ..

„Worauf warte ich eigentlich immer, wenn es darum geht, Pläne umzusetzen? Dass mir ‚Jemand‘ die Erlaubnis gibt, das und das zu tun, was ich denn immer schon machen wollte?“.

Ich sinnierte weiter und weiter. Es geht nicht darum, Seifenblasen Realität werden zu lassen, aber es geht doch darum, das zu leben, wofür wir gemacht wurden, oder? Liebe, Leichtigkeit und Freude an der Sache sind die Koordinaten, die den Weg weisen. Mehr braucht es nicht, den Weg zu finden. Und dann – iCH ERLAUBE MiR – und los geht’s!!

Also, liebe Welt in mir und da draußen. Für 2020 lautet die ganz unaufgeregte Parole .. EiNFACH MAL BLAU MACHEN. Gedanken tanken und Seele lüften. Und aus dieser Frische heraus – UMSETZEN und TUN. Was das wohl Dolles ergibt ..

Tja, liebe Leut. Da kommt mir doch gleich eine coole, blaue Postkarte in den Sinn, die ich letztens, beim Herumstromern, entdeckt habe. Und wenn ich alle Teile dieses Themas hier so betrachte und weiter zusammensetze, was kommt dabei heraus?

ICH ERLAUBE MiR, ERFOLG ZU HABEN.

Mehr als nur ne Affirmation. Klasse, oder? Notiere dir doch mal, WAS du dir alles erlauben müsstest, solltest, könntest, dürftest .. Aber mit diesen Gedanken und was diese Schlussfolgerung womöglich für dich (und für mich) bedeuten könnten, lasse ich dich jetzt allein. Das ist einen eigenen Artikel wert ..

BLAUE GRÜSSE AUS BiELEFELD iN DiE WELT – sendet ich dir .. BiRGiT ..

erfolg