#39 TRAUTE SCHMiTT

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Wer läuft denn da mit rosa Tropenhelm und gelber Daunensteppweste durch Stuttgarts oktoberheiße Innenstadt? Da ich mal wieder mit meinem geliebten kanariengelben Rollkoffer unterwegs war und – was für’n Zufall – vor ein paar Minuten zwei rosa – farbene Sächelchen erstanden hatte (siehe oben), sprang mir diese außergewöhnliche Farbkombination regelrecht in’s Auge. ROSA_GELB. (Was ein gutes Beispiel darstellt für die individuelle, selektive Wahrnehmung unseres Gehirns). Ich rollerte also eine kurze Weile hinter der mit schnellem Schritt dahineilenden Frau hinterher, bis ich sie eingeholt hatte. Ich strahlte sie an, stellte mich vor und war auch gar nicht erstaunt, als ich feststellte, dass sie – oh Wunder!! – über einen weißen Haarschof verfügte, als sie ihren Tropenhelm lüftete.

TRAUTE SCHMITT, 79 dynamische Jahre jung, heißt die holde Dame, die ich ‚verfolgte‘. Und meine Verfolgungstat hat sich gelohnt. Sie verriet mir die Herkunft ihrer farbenfrohen Kopfbedeckung (München!!) und eilte dann weiter zu einer Kunstveranstaltung am Schloßplatz. Nun denn, g’schaffig sind die Schwaben halt .. aber saumäßig nett!!

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Plötzlich FRÜHLiNG ..

Kirschblüte

Ja, es wird jetzt wohl auch der Letzte bemerkt haben in unserem Lande .. es ist praktisch über Nacht FRÜHLiNG geworden! Als ich heute Mittag einkaufenderweise durch unser Dorf juckelte, traute ich meinen Augen kaum, als ich diesen blühenden Kirschbaum entdeckte. Nun ja, nicht sooo besonders, mag der eine oder andere denken. Nun, wenn ich bedenke, dass wir Ostersonntag – und das ist noch keine ganze Woche her!! – bei Schnee und Graupel das Osterlicht entzündet haben, dann ist es doch erstaunlich. Ich wundere mich immer wieder, welche (Überlebens-) Kraft in der Natur steckt. Das nennt man auch ‚Resilienz‘, oder? In der Psychologie zumindest .. Wikipedia erklärt: ‚Resilienz oder psychische Widerstandsfähigkeit ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.‘ Aha. Der lange Winter mit der im März noch einmal auftauchenden Eiseskälte und der fiesen Influenza hat bei dem ein oder anderen bestimmt auch die ein oder andere Krise ausgelöst – nun, ich hoffe, dass Ihr dies, wenn es Euch widerfahren ist, gut überstanden habt. Haltet das Näschen in das laue Frühlingslüftchen und lasst Euch von von der Sonne kitzeln ..

Bei Kirschblüten muss ich immer an ein Erlebnis denken, das ich Euch gern erzählen möchte. Vor einigen Jahren spazierte ich wintertags mit meinem Mann durch die Felder und Wälder hinter unserem Haus. (Das hat jetzt noch nichts mit ‚Kirschblüten‘ zu tun, kommt aber gleich ..). Es war bitterkalt. Trocken. Eisig. Auf einmal fing es an zu schneien. Riesengroße Flocken schwebten in Zeitlupe zur Erde. Plötzlich war es mir, als würde das Zeitlupentempo, in dem die Flocken rieselten, noch zeiltlupenmäßiger. Versteht Ihr, was ich meine? Es war, als ob ich die Szene wie in einem Film sah, ganz deutlich und sehr eindrücklich. Eine Stimme aus dem Off flüsterte mir zu: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“  Ich hielt inne, wusste, das der Heilige Geist zu mir gesprochen hatte – und ging weiter. Das ‚Bild‘ und dieses Versprechen, verbunden mit diesen zarten Schneeflocken, behielt ich in meinem Herzen.

Ein paar Monate später erlebte ich folgendes. (Ja, jetzt kommen die Kirschblüten.) Es war mittlerweile April geworden, wir hatten ähnlich schönes Wetter, wie jetzt. Ich war 500 km von zu Hause entfernt im Raum Stuttgart mit meinen damaligen Projektkollegen unterwegs in der Mittagspause. Wir arbeiteten in einem eckigen, kalten Glashochhaus.  Im Eingangsbereich waren in schönem Kontrast zu dem formalen Gebäude ein stattliche Anzahl Kirschbäume gepflanzt. Und die blühten!! Und wie!!  Ich freute mich jeden Morgen wie eine Schneekönigin (oder eine Geisha), wenn ich unter diesen rosa Wolken hindurch zu meinem Projektgeschäft schreiten durfte. In dieser besagten Mittagspause wehte kein laues Lüftchen, nein, ein kräftiger Wind fegte um die Häuser und riss an den Zweigen der Bäume und schüttelte die Äste, sodass die Kirschblütenblätter durch die Luft rieselten, flockengleich und als zartrosa ‚Schnee‘ auf dem Boden liegen blieben. Es war ein Traum in Roooosaaaa!!! Aus einer Laune heraus, weil es so schön war und es mich an die Schneeflocken im Winter erinnerte, rief ich meinen Mann an und berichtete begeistert. Und – genau in dem Moment, als ich seine Stimme hörte, landete ein Kirschblütenblatt auf dem Display meines Handy’s .. „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“  Ich hörte wieder diese Stimme, die mir zuraunte – und ich war sprachlos ..

Das war aber noch nicht alles! Wiederum ein paar Wochen später schlenderte ich durch eine große Einkaufsmall, schaute mich in der Bettwäscheabteilung um, weil ich ganz profan Spannbettlaken benötigte. Ich stöberte auch noch bei den Bettbezügen so herum, brauchen tat ich nix .. und stieß dann irgendwann auf ein Exemplar mit – mir stockte der Atem, ich vergewisserte mich, ja, ich hatte richtig geschaut – ja, wirklich!!! – es waren KiRSCHBLÜTEN. Deutlicher geht’s nicht, oder? „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“

Nun denn, die Bettwäsche wurde selbstverständlich meine, ich erstand gleich zwei Garnituren (für meinen Göttergatten natürlich auch eine) und fortan hatte ich mein Versprechen, das GOTT mir dreimal gegeben hatte, jede Nacht hautnah um mich herum. Ich verstand, dass ich mit meiner menschlichen Anstrengung, die ich in diverse Dinge investierte, etwas mehr Zurückhaltung üben durfte. Okay. Also nicht ‚Heer und Kraft‘, sondern Vertrauen. In die KRAFT GOTTES. Sollte ich jemals zweifeln an SEiNER LiEBE?

Nun ja. Wir sind Menschen. Und haargenau aus dem Grund, WEiL wir iMMER WiEDER zweifeln, ob es denn nun wirklich einen GOTT gibt und überhaupt, deshalb ist JESUS CHRiSTUS, Gottes Sohn, hier auf dieser Erde erschienen. Ein GOTT zum Anfassen sozusagen. Vor einer Woche haben alle Christen auf diesem Globus an Karfreitag des Todes dieses GOTTES und an Ostersonntag der unglaublichen AUFERSTEHUNG gedacht. Dieses Ereignis gab es in der Weltgeschichte nur einmal. Es ist unfassbar – aber wahr!

Tja, so kommen wir von der KiRSCHBLÜTE über die RESiLiENZ zu einem wirklich SPiRiTUELLEN Thema .. Gehört doch irgendwie alles zusammen, oder?! Nun, vielleicht erinnert Ihr Euch an das Versprechen, wenn Ihr demnächst in eine Wolke von rosa Kirschblütenblättern eingehüllt werdet .. Dieses Versprechen GOTTES ist für jeden, der es für sich in Anspruch nimmt .. nur Mut! Greif zu! ERlebt!

Grabeskirche
Grabeskirche in Jerusalem – (c) pixabay

Dieser Satz steht in der Bibel, im ‚Alten Testament‘ in Sacharja 4:6.

FARBE wirkt anziehend ..

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ROSA im Doppelpack!! Eins meiner Lieblingsthema im Leben .. schon gewusst?! .. ist FARBE. Aus diesem Grund möchte ich heute über DiE BEDEUTUNG VON FARBEN schreiben. Ein Thema, über welches ich aus dem Stand und endlos referieren könnte, würde man mich mitternächtens aus dem Schlaf reißen .. Und – das Thema FARBE ist auch für uns Grau- und Weisshaarige relevant. Wenn das Haar die natürlichen Pigmente verliert, dürfen wir ruhig ‚etwas mehr auftragen‘ und farbtechnisch etwas mutiger werden.

FARBEN umgeben uns, wohin das Auge blickt. FARBEN beeinflussen unsere Stimmung und beeinflussen unser Gemüt. Ob wir es wahrhaben wollen, oder nicht. Ein kleines Beispiel: Ich saß unlängst in einer sehr gestressten Stimmungslage beim Friseur. Bevor meine Haarkünstlerin loslegte, durfte ich mir aus den verschiedenfarbigen Umhängen den aussuchen, der zu meiner momentanen Stimmung passt. Intuitiv griff ich zu einem Exemplar in einem sonnigen Orangeton (nicht weiter verwunderlich, jahreszeitlich haben wir ja momentan das Ende des Winters ..). Ich versank unter dem Ungetüm in der Farbe einer reifen Apfelsine, die Wirkung ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Orange fördert die Lebensfreude, Kontaktfreudigkeit, Herzlichkeit und Vitalität. Zu Recht wird Orange als eine der lebendigsten und lebensbejahenden Farben betitelt. Ha!! Genau DAS brauchte ich an diesem kalten, dunklen, nervigen Tag.

Vielleicht experimentiert ihr bereits bewusst mit FARBE in Eurer Umgebung, setzt sie gezielt ein im persönlichen Umfeld oder tragt bestimmte Farben mit Vorliebe an Eurem Körper. Wenn (noch) nicht, lade ich Euch ein, aufmerksam und mit Bedacht auf FARBEN zu achten. Wie Sie Euch gut tun und unterstützen. Welche FARBE Euch grad nicht so optimal erscheint oder sogar aufregt.

Hier an dieser Stelle beginne ich meine kleine Reihe zum Thema WiE WiRKEN FARBEN mit der Farbe ROSA. Keine andere Farbe wirkt stärker auf die menschliche Psyche. Sie verstärkt alle positiven Gefühle und besänftigt Aggression und Gewalt. Hyperaktive Menschen werden ausgeglichener und ruhiger. Setzt Euch öfters die „rosa Brille“ auf oder streicht einen Raum in den Farben Rosa oder Pink. Rosa ist die ideale Babyfarbe, denn sie versprüht Geborgenheit und steigert das Gefühl nach Sicherheit und Vertrauen. Selbst harte Jungs in Gefängnissen und therapeutischen Einrichtungen werden durch Rosa sanfter und entspannter.

♥ ROSA fördert Ruhe, wirkt erfrischend, verbessert das Urteilsvermögen, besänftigt, macht empfänglich für die Stimmungen anderer Menschen, baut Aggressionen ab, bei Schlafstörungen, hilft, sich selbst zu lieben, steigert die Sensibilität.

Also, achtet doch mal drauf, wo Euch die Farbe ROSA begegnet oder holt sie Euch in’s Haus, wenn Ihr sie brauchen könnt. Ein Lippenstift z.B. in der Farbe ‚Rosenholz‘ sieht zu grauem oder weissem Haar umwerfend frisch und zart zugleich aus!! Und berichtet mir doch gern, was sich bei Euch durch FARBE verändert .. Ich bin gespannt!!

Ein schönes, farbiges Wochenende wünscht Euch von Herzen ♥♥ BiRGiT

 

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