WESENTLiCH WERDEN

Am heutigen Valentinstag feiern und versichern sich Millionen von sich liebenden Paaren ihre LiEBE. Auch wenn es sich doch eher um einen geschaffenen ‚Marketingtag‘ handelt – wie schön und wie dankbar können wir sein, wenn wir zu zweit durchs Leben gehen dürfen und jemanden haben, mit dem wir alles teilen können. Das Gute sowie auch das Schlechte.

Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, den Valentinstag mit einem Mann zu verbringen, der vor mehr als 2000 Jahren gelebt hat – und der immer noch ANWESEND ist? Der der Mann deines Lebens sein könnte, einer der dich in und auswendig kennt und alles von dir weiß? Ein Mann, der bei jeder Tat und Untat, die du in deinem Leben veranstaltet und erlebt hast, anwesend war, der gesehen hat, wie traurig und verzweifelt du gewesen bist, der aber auch deine herzerfrischendsten Momente mitgekriegt hat, ja vielleicht sogar verursacht hat. Kannst du dir das vorstellen? Ein Mann, der ALLES VON DiR WEiSS – und dich (trotzdem) grenzenlos liebt. Kannst du das spüren? Ist DAS vielleicht deine größte Sehnsucht, so einen Mann zu treffen?

Charlotte #2
(c) Gütersloher Verlagshaus 2018

GOTT BESUCHT UNS HÄUFiG – ABER MEiSTENS SiND WiR NiCHT ZU HAUSE.

Durch eine liebe Nachbarin, eine reizende, alte Dame bin ich auf dieses Buch gestossen. Eine Rezension war kürzlich in der altehrwürdigen FAZ abgedruckt. Beeindruckt durch diesen Artikel bestellte ich mir das Buch. Charlotte Røhrt, eine dänische Erfolgsjournalistin, von Berufs wegen eher rational und im Alltag so gar nicht christlich unterwegs, ‚trifft‘ völlig unvorbereitet in einer andalusischen Kapelle auf den Mann ihres Lebens – JESUS. Und sie beschließt, ein Buch über diese Begegnung zu schreiben. Es handelt sich hierbei um keinen Schmonzettenroman, kein rührseliges Stück a là Rosamunde Pilcher. Es ist ein Tatsachenbericht. So abenteuerlich es sich auch anhören mag. Charlotte Røhrt erlebt etwas Außergewöhnliches, Unerklärbares, Großartiges und macht sich auf die Suche nach Antworten – die es bei diesen Phänomenen schwerlich geben kann.

Es ist schon manchmal komisch, dass man Dinge, die man selbst so oder ähnlich erlebt hat, unter Umständen erst so richtig glauben kann, wenn andere darüber schreiben. Als ich das Buch verschlang – und oft musste ich es gleichzeitig aus den Händen legen – war mir, als erzählte Charlotte Røhrt meine eigene Geschichte. Mystische Gotteserfahrungen wie Hildegard von Bingen, wie Paulus von Tharsus, wie Theresa von Avila sie machen durften, gehören nicht ausschließlich in vergangene Jahrhunderte. Nein. Jetzt und heute ist die LiEBE GOTTES persönlich erfahrbar für jeden von uns und immer ein Geschenk, das das Leben der Personen komplett auf den Kopf stellt. Das HERZ beginnt zu beben .. Dieser Gott ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Und ER ist sehnsüchtig und brennend interessiert an uns ..

WAS iST DiE MESSAGE DES BUCHES? Es geht um die LiEBE, selbstverständlich. Die dänische Autorin stellt fest, dass in unserer Zeit der intellektuelle Weg, sich naturwissenschaftlich zu beweisendes und logisch aufgebautes Wissen anzueignen, als das Non – Plus – Ultra gilt. Das ist die in der westlichen Welt vorherrschende Methode. Die zweite Möglichkeit, sich Wissen anzueignen, entsteht durch die LiEBE und EiNHEiT MiT GOTT. Beides ergänzt sich. Welche Methode entwicklungsbedürftig ist, ist selbsterklärend. Herzensbildung und eine sinnliche, körperlich erfahrbare Spiritualität ist im wahrsten Sinne des Wortes not – wendig.

Das Buch hat mich tief berührt, verändert und ich kann es allen sehnsüchtig Suchenden, aber auch allen eher nüchtern denkenden Rationalisten sehr an’s Herz legen. Es ist geschrieben von einer Mystikerin der Gegenwart, obwohl sich die Autorin selbst nicht so bezeichnet. Wenn du deine Nase in das Buch stecken solltest – dann eine gute Reise nach iNNEN. Du wirst nach der Lektüre nicht mehr die selbe sein .. Versprochen.

iCH WAGTE ALLES iN EINEM ABENTEUER DER LiEBE. Johannes vom Kreuz

Charlotte #1
(c) Gütersloher Verlagshaus 2018

Unser EMOTiONALES ERBE

erbe

Heute möchte ich Euch hinweisen auf eine gute Veranstaltung (in BiELEFELD) mit einem spannenden Thema, das wohl jeden von uns in der einen oder anderen Hinsicht betrifft.

LEIDER SCHON AUSGEBUCHT!!!!! THEMA iST TROTZDEM WiCHTiG!!!! ♣

Das Christliche Zentrum Bielefeld lädt Ehepaare ein: Am SAMSTAG, den 03.11.2018 in der Zeit von 09:30 – 12:00 Uhr. Es erwartet Euch ein lukullisches Frühstückbuffet und ein guter Vortrag: WENN DAS GESTERN UNSER HEUTE BEEINFLUSST . KAi MAURiTZ aus Lemgo, Pfarrer und Koordinator von mittlerweile 180 Beratungsstellen für das Weiße Kreuz, referiert zu dem Thema und erklärt die Bedeutung der Herkunftsfamilie für unsere Ehen.

HiNTERGRUND: Das Thema ‚Emotionales Erbe‘ ist zum Glück nicht neu. In den letzten Jahren ist es zunehmend mehr in den Focus geraten, wohl nicht immer, um Zustimmung zu finden von denjenigen, die meinen, ’nun müsse doch endlich mal Schluß sein mit der Vergangenheit!‘. Schluß ist, wenn wirklich Schluß ist.

Denn: Wir sind mit unserer Geburt vor X Jahren ja nicht einfach ‚vom Himmel‘ geplumbst. Sondern wir stehen eingebettet in eine Generationenfolge, die viel Schönes, aber auch viel Schreckliches erlebt hat. Der Großteil unserer deutschen Vorfahren hat zwei Weltkriege in irgendeiner Form mitgemacht. Sei es als direkt Beteiligte an der Front, aber auch das Erleben von Flucht- und Vertreibung, Vergewaltigungen, Hunger, Kälte, Angst hinterlassen unsichtbare Spuren in der Psyche und im Erbgut (Stichwort Epigenetik). Wir geben unbewusst Verhaltensweisen, grundlegende Werte und Lebenseinstellungen weiter. Erlebte, nicht aufgelöste (Kriegs – ) Traumata wirken fort und zeigen sich nicht selten erst ein, zwei Generationen später bei den Kindern oder Enkeln der traumatisierten Personen in Form von belastenden Symptomen, die oft nicht eindeutig zuzuordnen sind.

PERSÖNLiCH: Vor etlichen Jahren habe ich mich selbst zu diesem Thema auf den Weg gemacht, da im Familensystem meiner Herkunftsfamilie ein Geheimnis herrscht, welches meine Großmutter mit in’s Grab genommen hat. (Es geht hier nicht um Schuld, sondern um die Tatsache an sich). Ein dunkler Fleck in der Ahnenreihe, der systemisch so lange weiterwirkt, bis es zu einer Auflösung kommt. Meiner Meinung nach dauert es oft aus Gründen der Scham viel zu lange, als dass wir es uns trauen, uns in den Keller unseres Lebenshauses zu begeben, um dort ordentlich auszumisten. Bis der Leidensdruck dermaßen groß wird, dass es unausweichlich wird. Was wir da an ‚Leichen im Keller‘ finden, ist oft nicht so zerstörend, wie es wäre, wenn sich das Schleichgift weiter und weiter auswirken könnte, wenn wir es nicht aufgedeckt und unschädlich gemacht hätten. Sprich: Es lohnt sich unbedingt, hinzugucken und die Decke des Schweigens zu lüften. Es ist eine dankbare Arbeit, die wir nicht nur für uns selbst tun, sondern auch zum Wohl unserer Nachkommen. Denn mit der Lösung kommt verschüttete Lebensenergie im System wieder zum Fließen, die natürliche Ordnung wird wieder hergestellt. Energie, die für die Unterdrückung der Symptome verbraten wurde, steht neu zur Verfügung.

ERFAHRUNG: Sehr berührend ist es, zu erleben, wenn sich in Familienaufstellungen z.B. sogar noch über 80 – Jährige ihrer Vergangenheit stellen und auf der Gespürsebene das erleben dürfen, was sie über Jahre verdrängt, aber stets ‚gewusst‘ haben. Es ist nie zu spät, die Weichen noch einmal neu zu stellen! Unser Körper lügt nicht, wir dürfen unseren Körperwahrnehmungen trauen, sie sind zuverlässige Detektoren. Oft haben wir es (aus Gründen unseres Selbstschutzes) verlernt, auf die feinen Signale und Empfindungen unseres Körpers zu achten. Unser Verstand übernimmt das Kommando und erzählt unserem Körper, wie er zu fühlen hat. Was für ein Unfug! Aber in dieser industrialisierten, funktionalen Welt, in der wir momentan leben, total normal!! Ich selbst kann mich noch sehr gut an das Schaudern, das Rieseln erinnern, das mir durch die Glieder fuhr, als ich vor Jahren mein erstes Buch zu dem Thema kaufte. ‚Kriegsenkel‘ von Susanne Bode.  Ich wußte, mein Körper gab mir den richtigen Hinweis. Das war der Beginn einer langen, mühsamen, oft schmerzhaften, aber unbedingt lohnenswerten inneren Reise.

Wer nun nicht das Glück hat, in BiELEFELD zu leben (jaja .. es ist doch schon manchmal ein ‚Privileg‘ in einer Stadt zu wohnen, die es nicht gibt …) und nicht an dem Frühstück mit Vortrag teilnehmen kann, der kann sich ja mal hier zum Thema kundig tun ..

Methode der Aufstellung FRANZ RUPPERT, München – ich habe zahlreiche Bücher von ihm gelesen und einige Themen bei ihm persönlich aufgestellt. Die Ergebnisse waren alle zutreffend und nachhaltig. Ich halte ihn für den fähigsten Aufsteller im deutschsprachigen Raum. Sein Credo:

„Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antworten hinein.“ Rainer Maria Rilke

Artikel in der ZEiTDas zähe Seelenerbe des Zweiten Weltkriegs

♣ Unser Körper – Aufsatz von Alice Schultze – Kraft

„Unser Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.“ Christian Morgenstern

Wege zur LebensfreudeAnne Kathrin Frihs, Berlin – mir persönlich bekannte, bodenständige Expertin ‚ohne Federn auf dem Kopf‘ zum Thema Generationenübergreifendes Erbe

 

Die ‚WEiSSE ROSE‘

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Drei weisse Rosen – gegen die Diktatur des Nationalsozialismus .. Im vergangenen Sommer durfte ich kurz die neue Ausstellung in der Maximilian Universität in München besuchen, wo die Geschwister Scholl und ihre Mitstreiter die Flugblätter im Lichthof verteilt hatten.

„Was wir sagten und schrieben, denken ja so viele. Nur wagen sie nicht, es auszusprechen,“ sind die Worte von Sophie Scholl. Bemerkenswert souveräne und erschütternde Worte, und irgendwie auch von einer nicht zu verleugnenden Aktualität. Die junge Frau, damals 21 Jahre alt, die mit einem „strahlenden Lächeln, als schaue sie in die Sonne“ zu ihrer Hinrichtung ging, verstört und beeindruckt zugleich mit ihrer Klarheit. Sophie Scholls allerletzte Botschaft aber haben weder die Gefängniswärter noch die Gestapo entdeckt. Selbst Inge Aicher-Scholl, die Schwester von Hans und Sophie, bemerkte sie erst Jahrzehnte später – auf der Rückseite der Anklageschrift. Mit Bleistift steht dort in kunstvollen Schwüngen geschrieben: „Freiheit.“ 

Die gewaltsame Ermordung der Widerstandskämpfer Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst durch Nazi – Schergen jährt sich am heutigen Tag zum 75. Mal. Ich möchte daran erinnern. Weil es wichtig ist, nicht zu vergessen.

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